Wettergefahren

Warnlagebericht UWA 22.12.2014 ausgegeben um 09:00 Uhr

Deutschland liegt weiterhin zwischen tiefen Druck über Nordeuropa und hohem Druck über Südeuropa. Dazwischen hat sich ein kräftiger Druckgradient ausgebildet. Über Norddeutschland liegt ein schleifendes Frontensystem das dort einiges an Regen bringt. Heute muss vor allem von Nordwestdeutschland bis nach Nordostdeutschland mit Sturmböen bis in tiefe Lagen gerechnet werden. Im Oberharz sind erneut schwere Sturmböen bis orkanartige Böen zu erwarten. Auf dem Brockengipfel auch Orkanböen. An den Küsten sind ebenfalls schwere Sturmböen möglich. Auf einer Linie südliches NRW / nördliches Rheinland Pfalz bis nach Sachsen liegt die Grenze zu ruhigem Wetter im Süden. Über Norddeutschland kann es im Bereich der Front ergiebig regnen. So sind von der Ostsee bis nach Schleswig Holstein Regenmengen von 20 bis 40 lokal 50 Liter innerhalb 24 Stunden möglich. Am Dienstag bleibt im Norden das windige regnerische Wetter erhalten mit starken bis stürmischen Böen , teils Sturmböen bis in die Niederungen. Auf dem Brocken orkanartig bis #Orkanböen. Direkt an den Küsten können auch schwere Sturmböen auftreten. Im Verlauf des Heiligabend lässt der Wind dann allmählich nach und Sturmböen sind dann nur noch in den Hochlagen möglich. Hinter einer Kaltfront sinkt die Schneefallgrenze rasch ab und in der Nacht zum 1.Weihnachtstag besteht lokal Glättegefahr !

Wettergefahren

Sturmwarnung Ausgegeben am 20.12.2014 um 08:30 Uhr

Ein umfangreiches #Sturmtief liegt heute über Nordskandinavien. Ein Ableger davon zieht im Tagesverlauf nach Ostpolen. Dabei wird in der Höhe sehr kalte Luft auch nach Deutschland geführt. Zudem hat sich ein kräftiger horizontaler Druckgradient ausgebildet was sich erneut im Wind bemerkbar machen wird. Heute kommt es vor allem im Norden und Osten zu Sturmböen bis ins Tiefland. Auf denn #Brocken und den Hochlagen des Erzgebirges sind schwere Sturmböen bis orkanartige Böen zum Teil auch #Orkanböen zu erwarten. Auch im Nordwesten und Westen sind starke bis stürmische Böen zu erwarten. In den westlichen Mittelgebirgen auch Sturmböen. Heute treten in instabiler Luft Schauer und auch Gewitter auf. Dabei kann es Sturmböen bis schwere #Sturmböen geben. An der See können diese auch orkanartig ausfallen. Die Schneefallgrenze geht auf 400 Meter zurück. Die Schauer und Gewitter können auch Graupel beinhalten.

Wettergefahren

Vorwarninformation Sturm ausgegeben am 18.12.2014 um 10:25 Uhr

Die Warmfront eines Sturmtiefs mit Kern über Island hat Deutschland erfasst und bringt weiterhin Regen. Durch das Tief wird sehr milde Luft nach Deutschland geführt. Im Tagesverlauf zieht das Tief weiter in Richtung Nordmeer und Nordskandinavien. Mit seinem Gegenspieler , dem Azorenhoch bildet das Tief über Mitteleuropa einen deutlichen Druckgradienten aus. Dieses macht sich dann am Wind bemerkbar. Am heutigen Donnerstag nimmt im Tagesverlauf der Wind immer mehr zu. Im Mittelgebirge und an den Küsten sind Sturmböen möglich. A Abend treten oberhalb 700 Meter schwere Sturmböen auf. Im Oberharz auch orkanartig. Auch an der Nordseeküste sind Sturmböen bis schwere Sturmböen möglich. Auch im norddeutschen Tiefland , im Westen und Nordwesten können mitunter Sturmböen in den Niederungen auftreten. Am Freitag erreicht uns die #Kaltfront des Tiefs und hinter der Kaltfront beruhigt sich kurz der Wind bevor dieser zum Samstag erneut auffrischt. Dann sind an der Küste von Nord- und Ostsee und in Hochlagen schwere Sturmböen , auf der See auch orkanartige Böen möglich. Auf dem Brocken ist erneut #Orkan möglich. Am Samstag erwartet uns windiges Wetter mit Schauern und einzelnen Gewittern. Diese treten bevorzugt im Norden und Nordwesten auf. Dabei können auch im Flachland schwere Sturmböen auftreten. Die Schneefallgrenze sinkt auf [weiterlesen]

Unwetter Spezial

Schäden durch Sturm am 12.12.14 im Kreis Goslar

Am Fr., 12.12.2014, gegen 09.50 Uhr, stürzte bei starkem #Sturm eine 18m hohe Fichte in Langelsheim um. Der Baum war zuvor vor dem Heimatmuseum in Langelsheim gefällt worden und nun auf einem Firmenparkplatz als Weihnachtsbaum aufgestellt. Bei stürmischen Böen brach er in der Halterung ab und stürzte auf den geparkten Pkw Opel eines 48-jährigen Mannes aus Seesen. Hierbei entstand Sachschaden in Höhe von ca 15 000 Euro. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang daraufhin, gerade bei den anstehenden Stürmen, aufgestellte Bäume entsprechend zu sichern, oder den Gefahrenbereich abzusperren.

Wettergefahren

Warnlagebericht UWA für Freitag 12.12.2014

Wetterlage : Weiterhin liegen wir im Einflussbereich eines umfangreichen #Sturmtief mit Kern über dem Nordmeer. Dieses Tief bewegt sich langsam ostwärts. Über dem Atlantik formiert sich ein Trog. Auf dessen Vorderseite entwickelt sich aus einer Welle ein neues wetterintensives Sturmtief das über Südengland zur Nordsee ziehen wird. Die Intensität ist noch nicht ganz sicher. Dennoch ist zu erwarten das der Druckgradient über Deutschland deutlich zu nimmt was sich im Wind bemerkbar machen wird. Der stärkste Gradient ist voraussichtlich im Nordwesten, Westen und Norden zu erwarten. Im Südosten bleibt es am ruhigsten. Situation : Im Laufe der Nacht kommt es zu einer kurzen Beruhigung bevor zum Freitagmorgen der Wind stark auffrischt. Vor allem im Westen und Nordwesten sind Sturmböen bis hin zu schweren Sturmböen 70 bis lokal 100 km/h zu erwarten. In höheren Lagen und auf den Nordseeinseln auch orkanartig über 105 km/h. Auf dem Brocken #Orkanböen über 120 km/h. Unter bestimmten Voraussetzungen sind auch höhere Werte möglich. Das Windfeld erfasst fast das ganze Land so das auch in den übrigen Gebieten starke bis stürmische Böen zu erwarten sind. Im Bergland Sturmböen. Im Bereich des Tiefs sind teils kräftige Regenfälle zu erwarten. Dabei kann es vor allem im Weststau der Mittelgebirge [weiterlesen]

Wettergefahren

Warnlagebericht UWA ausgegeben 11.12.2014 um 08:45 Uhr

Wetterlage : Ein umfangreiches Orkantief beeinflusst auch unser Wetter. Dabei fließt höhenkalte Luft ein. Dieses sorgt für eine Labilisierung der Atmosphäre was dann Schauer und einzelne Gewitter zur Folge hat. Situation : Heute kommen Schauer auf die lokal kräftig ausfallen können. Diese bestehen meist aus Regen , können aber auch Graupel mit sich führen. Die Schneefallgrenze liegt bei 500/600 Meter. Bei kräftigen Entwicklungen sind Schneeschauer bis weiter runter denkbar. Im Nordwesten sind zudem einzelne Gewitter nicht auszuschließen. Im Süden und Osten gibt es ebenfalls Niederschläge mit lokaler Glättegefahr. Der Wind wird heute eine deutliche Rolle spielen. An der Nordseeküste und im Harz werden heute schwere Sturmböen bis hin zu orkanartigen Böen erreicht. Im Tiefland sind starke bis stürmische Böen möglich. Bei Schauern und örtlichen Gewittern können die Höhenwinde herunter gemischt werden was dann Sturmböen eventuell auch schwere Sturmböen zur Folge haben könnte. Im ganzen Land ist es heute recht windig. Im Nordwesten und Norden stürmisch. In der Nacht zu Freitag nimmt der Wind vorübergehend ab.  

Wettergefahren

Wetterwarninformation UWA ausgegeben am 10.12.2014 um 06:30 Uhr

In den nächsten Stunden erreichen uns die Ausläufer des Orkantiefs Alexandra mit Kern bei Island. Dabei frischt auch bei uns der Wind allmählich auf. So sind im weiteren verlauf auf dem Brockenplateau und auf den Nordseeinseln schwere #Sturmböen bis zum Teil auch orkanartige Böen möglich. Im angrenzenden Tiefland und in Lagen von Eifel und Sauerland oberhalb 400/500 Meter können Sturmböen auftreten. Dieses ebenfalls am Niederrhein und im gesamten #Niedersachsen und Teile Schleswig Holsteins. Sonst kommt es vor allem über NRW zu starken bis stürmischen Böen aus südwestlichen Richtungen. Im Südosten dagegen und auch im Osten bleibt es eher ruhig. Am Mittwoch schwächt sich der Wind im Westen allmählich wieder ab. Mittwochabend und zum Donnerstag nimmt der Wind jedoch erneut zu. Auch der Donnerstag verläuft windig bis sogar stürmisch, dieses besonders im Nordwesten. Am Freitag könnte es dann in den Morgenstunden erneut zu Sturmböen kommen. Infos dazu wird es aber dann noch geben allerdings ist die Lage für Freitag noch sehr unsicher.

Wettergefahren

Warnlagebericht ausgegeben 08.12.2014 um 08:50 Uhr

Heute kommen von der #Nordsee her und auch aus Westen Schauer auf. Diese können vor allem an der Küste und auf den Inseln gewittrig sein. Vor allem im Nordwesten können diese sehr kräftig ausfallen. Dabei kann es Graupel und bei besonders kräftigen Schauern auch #Schnee bis ganz runter geben Zudem sind starke bis stürmische Böen bei Schauer und #Gewitter nicht auszuschließen. Im Süden sind leichte Schneefälle möglich. Glätte ist ein großes Thema in dieser Woche. Auch in der Nacht und am Dienstag bleibt das schaurige Wetter erhalten. Dabei regen, Schneeregen oder Schnee. Abends und Nachts auch im Flachland Schnee mit #Glätte möglich. Infos zum möglichen Sturm diese Woche gibt es dann im laufe des Tages

Wettergefahren

Sturmlage ab Mittwoch (10.12.14) möglich

Auf dem Atlantik kommt die Tiefdruckaktivität recht gut in Fahrt. Typisch bei so einer Wetterlage haben wir es mit einem kräftigen Islandtief und einem kräftigen Azorenhoch zu tun. Zwischen den beiden Druckgebilden entsteht unter einem Jet ein großer horizontaler Druckgradient aus der sich im Wind bemerkbar machen. wird. So ist schon in der Nacht zu Mittwoch im Nordwesten von Deutschland mit einer deutlichen #Windzunahme zu rechnen. Dann sind schon starke teils stürmische Böen zu erwarten. Das Windfeld weitet sich im Mittwochverlauf auf den gesamten Nordwesten , Norden und Westen aus und es treten starke bis stürmische Böen auf. Lokal können Sturmböen nicht ausgeschlossen werden. An den deutschen Küsten und im deutschen Mittelgebirge Sturmböen. Das Tief wandert noch etwas nach Westeuropa. Somit kann sich das #Starkwindfeld weiter ausweiten. Donnerstag bleibt es bei dem windigen bis stürmischen Wetter. Am Freitag deutet sich eine Randtiefentwicklung an. Dieses Tief könnte entlang des Ärmelkanals nordostwärts ziehen. Dabei würde vor allem im Westen und Nordwesten der Gradient steigen was sich dann wiederum im Wind widerspiegelt.So wären dann in den Niederungen sogar schwere #Sturmböen möglich. In Lagen oberhalb 400/500 Meter orkanartige Böen teils auch #Orkanböen. Für genaue Details ist es jedoch weiterhin zu früh.  

Unwetter Archiv

Taifun Hagupit bedroht die Philippinen

Tausende Bewohner der Philippinen fliehen vor dem #Supertaifun Hagupit, der ab Samstag abend Mitteleuropäischer Zeit die Philippinen überqueren wird, doch Ausläufer der tropischen Wirbelsturms wirken sich bereits aus. Der Sturm war vor knapp einer Woche östlich von Palau entstanden und zog in west-nordwestlicher Richtung über die Philippinensee. Am 5. Dezember um 19:00 Uhr MEZ lag der Sturm noch einige hundert Kilometer östlich der Küste und erreichte andauernde #Windgeschwindigkeiten von 240 km/h und in Böen 295 km/h, teilte das Joint Typhoon Warning Center (JTWC) in Honolulu mit. Allerdings wird angenommen, dass der Sturm bei der Annäherung an die Küste an Kraft verliert.„Ruby“, wie der Taifun von der PAGASA getauft wurde, ist ein extrem niederschlagsreicher Sturm. Nach Messungen des GPM Microwave Imager (GMI) fallen am Rand der Eyewall 76 mm Niederschlag pro Stunde, an der Südseite des Sturmes noch darüber. Aufgrund von Beobachtungen mit dem Suomi-NPP-Satellit von NASA und NOAA, der über den #Sturm hinweggeflogen war, hatte das Auge des Taifuns am 5. Dezember einen Durchmesser von 19 km.Etwa 50 philippinische Provinzen sind gefährdet durch den Wirbelsturm, dessen Landfall an der Ostküste der Insel Samar erwartet wird, darunter auch Gebiete, die unter den Auswirkungen von Taifun Haiyan besonders gelitten haben. PAGASA, der nationale #Wetterdienst [weiterlesen]

Wettergefahren

Warnlagebericht für die Nacht und den frühen Morgen – ausgegeben um 19:40 Uhr

Ein kleines Höhentief zieht mit seinem Kern über die Benelux und der Westhälfte südwärts. Vor allem über der Südhälfte gibt es Niederschlagssignale die bei den Temperaturen um 0 Grad und negativen Taupunkten örtlich als #Glatteisregen oder Schnee fallen können. Lokal kann es zur Strafentlassene kommen. In den anderen Gebieten ist lokal #Glätte durch Reif oder gefrierenden Nieselregen möglich. Es herrscht lokal weiterhin Nebelgefahr. Im Bereich des Erzgebirgens und an der Ostsee sind starke Böen der Stärke 7 möglich der sich im #Erzgebirge sogar am Montagmorgen etwas verstärken kann. Durch gefrierende Wassertröpfchen ausgelöst durch Nebel haben sich starke Ablagerungen an Bäumen in manchen Gebieten gebildet wo es zu Astbruch kommen kann aufgrund des Gewichtes.