Unwetter Spezial

+++ Rückblick auf Tief „Axel“ – Hochwasser und Schneechaos in Deutschland +++

6. Januar 2017 Carmen Rommel 0

In den vergangenen Tagen ist in der Wetterküche über Deutschland einiges geschehen.  Leider mussten die Küsten in Nord- und Ostdeutschland besonders leiden. Dort gab es Hochwasser – an manchen Orten so stark, wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Auf der Insel Rügen wurden teilweise bis zu 15 Meter Land ins Meer gerissen. Strandhäuser wurden beschädigt und teilweise weg gespült. Wir haben in unserer Wettermelder Gruppe bei Facebook (https://www.facebook.com/groups/uwawettermelder) zahlreiche Bilder erhalten und mit allen Betroffenen gehofft, dass es nicht mit all zu großen Schäden endet. Hier ein paar Rückblicke: (Vielen Dank an Moritz Rocksien – Aufgenommen in 18055 Rostock, Mecklenburg-Vorpommern)   (Vielen Dank an Sarah Liebsch – Aufgenommen in 23966 Wismar, Mecklenburg-Vorpommern) __________________________________________________________________________   Natürlich hat auch der Schnee eine große Rolle gespielt. In tieferen Lagen musste man bis heute leider auf Schnee verzichten. Je höher man kommt, umso mehr Chancen hat man aber auf den schönen weißen, klitzernden Schnee. Auch hier haben wir zahlreiche Bilder in unserer Gruppe erhalten und möchten diese niemandem vorenthalten. (Vielen Dank an Anni Schauz – Aufgenommen in 87509 Immenstadt im Allgäu, Bayern)   (Vielen Dank an Thomas Müller – Aufgenommen in 83471 Schönau am Königssee, Bayern)   (Vielen Dank an Carmen Rommel (Schwarz/Weiß Aufnahme) – Aufgenommen in 71543 Stocksberg, Baden-Württemberg)   _________________________________________________________________________ Eisige Kälte erreicht Deutschland am Donnerstag Abend und bleibt uns bis zum Wochenende erhalten. Es werden Temperaturen von bis zu -23°C gemeldet. Eigentlich wirklich wortwörtlich „saukalt“. Aber auch bei eisigster Kälte zieht es unsere Wettermelder ins Freie um uns wunderschöne Bilder zu zeigen. (Vielen Dank an [weiterlesen]

Unwetter Spezial

In der Nacht zum Montag, einsetzender Schneefall

1. Januar 2017 Angelo D Alterio 0

Nachdem uns das Hochdruckgebiet Yörn eher ruhiges Wetter beschert hat, ändert sich mit Beginn der Nacht zum Montag die Wetterlage in Deutschland Das Nordeuropatief Corinna sorgt für wechselhaftes Wetter, das örtlich bis in tiefe Lagen Schnee bringt. In der Nacht zum Montag (02-02-17) zieht von Nordwesten her Regen auf, der je weiter er nach Süden voran kommt, mehr und mehr in Schnee übergeht. Vor allem ab einer Höhe von 200 bis 300 Meter muss dann mit vorübergehenden  winterlichen Straßenverhältnissen gerechnet werden. (Glätte und Schneematsch)  Die Kaltfront zieht am Montag von Nordwest nach Südost, dabei ist dann vor allem in der Mitte und im Süden von Deutschland mit Schneefall zu rechnen. Nach dem jetzigen Stand der Modelle, wird es den großen Wintereinbruch mit viel Schnee im Flachland bis dato noch nicht geben, allerdings befinden wir uns erst Anfang Januar. Die Schneefans sollten deshalb die Hoffnung nicht aufgeben. Das HD Modell zeigt die ungefähre Lage der Schneefront am Montag gegen 6.00 Uhr in der Frühe.  

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Wetterumstellung im neuen Jahr, dann auch Schneefall möglich

29. Dezember 2016 Angelo D Alterio 0

Nachdem der Dezember sich wenig winterlich gezeigt hat, gibt es für alle Schneefreunde im neuen Jahr ein wenig Hoffnung auf Besserung. Derzeit bestimmt das Hochdruckgebiet Yörn weiterhin unser Wetter,ab dem neuen Jahr stellt sich die Wetterlage aber um. Das Hoch Yörn verlagert sich in den Südosten und macht Platz für einen Tiefausläufer der an Neujahr den Nordwesten erreicht. Im Norden wird  der Niederschlag sehr wahrscheinlich nur als Regen fallen,aber um so weiter es gen Süden geht, wird der Niederschlag vor allem in den Mittelgebirgen in Schnee übergehen. Die unten stehende Karte zeigt die Situation am Nachmittag des 2. Januar, also am Montag. Die Front ist über dem Süden angekommen und erreicht abends wohl auch die Alpen. Dabei soll der Niederschlag im Süden weitgehend als Schnee fallen. Wie es in der Wochenmitte dann weitergeht ist bis jetzt noch unklar. Im weiteren Verlauf rückt im Westen und Südwesten langsam ein Hoch nach, während vor allem der Nordosten und Osten weiterhin von Tiefs beeinflusst wird. Die Luft kommt aber wahrscheinlich vom Nordatlantik und der Nordsee, sodass es im Tiefland meistens schwer wird mit Schneefall, der auch liegen bleibt. Die Mittelgebirge (bevorzugt östliche) haben aber dann gute Chancen auf wiederholte Schneefälle und damit auch eine Schneedecke, die sich bei Dauerfrost länger hält. Zusammengefasst wird es vor allem im gesamten Norddeutschen Tiefland und auch entlang des Rheins und der Flussniederungen im Westen vorerst nichts mit einem lupenreinen Wintereinbruch. Es kann zwar auch hier mal schneien, aber tagsüber ist kein Dauerfrost zu erwarten.  (Fabian Ruhnau von [weiterlesen]

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Orkantief Barbara sorgt für Sturm im Norden am Montag

25. Dezember 2016 Angelo D Alterio 0

Weiße Weihnachten, ist in weite Ferne gerückt. dafür muss sich der Norden von Deutschland am 2.Weihnachtsfeiertag auf einen Sturm einstellen. Vor allem an der Nord und Ostsee kann es recht kräftig wehen. Das Sturmfeld erfasst erst den Norden und später auch den Nordosten von Deutschland. Schlimmer sieht es laut aktueller Modellrechnung für die Küsten von Dänemark aus, dort werden Spitzenböen bis 140 kmh gerechnet. Aber auch Vorsicht an Nord und Ostsee auch dort sind Böen bis 110 Km/h möglich. Richtung Binnenland wird der Wind deutlich schwächer ausfallen, sodass eine Sturmwarnung bis jetzt nicht von Nöten ist. Aber Windböen der Stärke 8 bis 9, vereinzelt 10 können auch hier auftreten. Also vor allem Achtung: in Schleswig-Holstein,  im nördlichen Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt , Brandenburg und Berlin,  eventuell noch Ostsachsen. Auch können durch Einfluss von labiler Luftschichten einzelne Gewitter nicht ausgeschlossen werden. Das Super HD Modell zeigt die Sturmlage am 2.Weihnachtsfeiertag 20.00 Uhr 26-12-16

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Am 1. Weichnachtsfeiertag im Norden Sturmgefahr

20. Dezember 2016 Angelo D Alterio 0

Der Traum von weißer Weihnacht ist leider auch in diesem Jahr in weite Ferne gerückt. Man kann jetzt schon sagen, dass es wohl grün bleibt im Deutschland. Allerdings sieht das US Wettermodell einen kräftigen Sturm über dem Norden von Europa. Die Ausläufer könnten am 1. Weihnachtsfeiertag den Norden von Deutschland erfassen . Da die Modelle sich diesbezüglich noch nicht einig sind, bleibt es abzuwarten in wie weit sich diese Sturmgefahr an Weihnachten entwickelt. Wir halten euch natürlich auf dem laufenden.   Das US Wettermodell zeigt einen möglichen Sturm über Nordeuropa, dessen Ausläufer auch den Norden von Deutschland treffen können

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Am Sonntagmorgen im Süden Glatteisgefahr

9. Dezember 2016 Angelo D Alterio 0

Das Hoch Uwe bestimmt weiterhin unser Wetter, dabei fliest  mäßig kalte Luft in die Mitte und den Süden von Deutschland.  Hoch Uwe hat sich mittlerweile mit dem Kern nach Südeuropa verlagert. Im Norden von Deutschland hingegen strömt wolkenreiche aber recht milde Luft vom Atlantik ein, in der schwache Tiefausläufer für leicht unbeständiges Wetter sorgen. Eben diese Tiefausläufer treffen am Sonntagmorgen  auch auf den Süden von Deutschland, da der Boden aber noch gefroren ist, kann der Niederschlag kurzzeitig Eisglätte auf Straßen und Gehwegen auslösen. Dies ist bis jetzt nur eine Prognose, wir werden die Vorabinfo am Samstagabend konkretisieren.  Das HD Wettermodell zeigt gegen Vormittag örtlich Eisglätte, diese wird durch Regen auf gefrorene Boden ausgelöst.  Auch dort wo bis dato nur Regen (grün) angezeigt wird, es durchaus auch Blitzeis möglich.

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Industrieschnee – vom Menschen verursachte Beeinflussung des Wetters

8. Dezember 2016 Angelo D Alterio 0

Die letzten Tage war immer wieder die Rede von „Industrieschnee“ In der Tat gab es an einigen Stellen leichten Schneefall, obwohl auf dem Wetterradar nichts zu sehen war. Was hat es denn nun auf sich mit dem Industrieschnee ? Eine wichtige Bedingung für die Entstehung von Industrieschnee ist das Vorliegen von besonderen Wetterbedingungen, wie Nebel oder hochnebelartige Bewölkung, eine ausgeprägte Temperatur-Umkehrschicht  in Bodennähe, geringe Luftbewegung und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Diese Wetterlagen sind lokal bedingt und können in der Mitteleuropäischen Klimazone  von November bis Februar auftreten. Der Schnee ist feinkörniger als normaler Schnee, da er aus deutlich geringeren Höhen als dieser stammt (100 bis 200 m) und die Eiskristalle daher nicht genügend Zeit haben, sich voll auszubilden, Und was auch wichtig zu erwähnen wäre, Industrieschnee tritt immer lokal eng begrenzt auf. Ist dieser Industrieschnee denn giftig ? Jaein Dazu noch ein kleiner Artikel aus der Augsburger Allgemeinen Zeitung Wetterexperte Hager gibt Entwarnung: „Letztlich handelt es sich ja nur um ganz feine Asche.“ Wenn nun also ein Kind auf die Idee kommen sollte, den vermeintlichen Schnee zu essen, ist das seiner Einschätzung nach unbedenklich. „Für Asthmatiker und Allergiker kann Feinstaub in der Luft problematisch sein“, sagt Hager. Daher könne es für betroffene Personen sogar besser sein, wenn der Feinstaub aus der Luft gefiltert werde. „Industrieschnee kann aber für Autofahrer und Fußgänger zur Gefahr werden“, warnt Hager, „denn wenn er auf unterkühlten Boden fällt, kann er extrem rutschig werden.“…   Quelle  Augsburger Allgemeine vom 7.Dezember 2016

Unwetter Spezial

Ab Mittwochabend in Sachsen Schneefall möglich

30. November 2016 Angelo D Alterio 0

Der Winter meldet sich mit einem kleinen Intermezzo in Sachsen zurück. Nach dem unser Hochdruckgebiet Uwe anfängt zu schwächeln, erreichen uns Tiefausläufer aus dem Nordwesten. Schon am heutigen Mittwochmorgen breiten sich Sprühregen und Schneeregen  von der Ostsee nach Südosten aus. In Mecklenburg Vorpommern kann es aktuell auch zu Glatteisregen kommen (Glättegefahr)   Am Mittwochabend kann es dann vor allem in den Hochlagen von Sachsen zu Schneefall kommen, der bei diesen Temperaturen auch liegen bleibt. Anbei die aktuelle  Super HD Modellkarte Akkumulierter Niederschlag (Schnee) (mm).   Zudem nimmt mit dem Tief über der Ostsee der Wind im Osten und Norden merklich zu und das auch schon im Laufe des Mittwochs. Am Donnerstag fegt es dann aber recht ordentlich mit Böen von vielfach 50 bis 70 km/h.

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Aktuelle starke Schauer und Sturmböen im Bereich Stendal

18. November 2016 Angelo D Alterio 0

Mit Durchzug der Kaltfront kommt es aktuell im Bereich Stendal (Sachsen Anhalt ) zu starken Schauern in denen auch kurze Gewitter eingelagert sein können. 13 km nördlich von Burg bei Magdeburg wurde um 09:40 Uhr ein Starkregenschauer registriert, der sich mit 109 km/h nach Nordosten verlagert. Dadurch sind Sturmböen möglich. Bisher wurden keine Blitze registriert. Es wurde starke Rotation an der Gewitterwolke festgestellt. Eine Tornadobildung ist möglich. Folgende Orte liegen derzeit in der Zugbahn des Starkregenschauers und werden zu den angegebenen Zeiten erreicht: Bittkau (09:40), Grieben (09:40), Jerichow (09:44), Redekin (09:46), Premnitz (09:56), Rathenow (09:58), Kotzen (10:04), Nennhausen (10:04), Pessin (10:10), Paulinenaue (10:12), Jahnberge (10:14), Kremmen (10:26)   Achtung: Durch Blitzschlag besteht Lebensgefahr! Bei Starkregen können besonders in tiefer gelegenen Regionen und Senken Straßen überschwemmt werden und Keller volllaufen. Bei starken Gewitterböen können nicht gesicherte Gegenstände umherfliegen, Äste abbrechen und auch Bäume entwurzelt werden. Hinweise: – Suchen Sie unbedingt Schutz in festen Gebäuden oder in Fahrzeugen – Meiden Sie bei Gewitter Waldgebiete und suchen Sie nicht unter Bäumen Schutz – Durchqueren Sie nicht mit dem Auto oder zu Fuß geflutete Straßen, schon geringe Wasserstände können bei hoher Strömungsgeschwindigkeit Menschen mitreißen – Gehen Sie bei Wassereinbruch nicht in den Keller

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Eisregen in der Nacht zum Dienstag möglich

13. November 2016 Angelo D Alterio 0

Wir hatten am Anfang der letzten Woche schon darüber berichtet, dass es in der Nacht zum Dienstag mit Durchzug einer Warmfront zu Eisregen kommen kann. Vom Atlantik wird  feuchtere und mildere Luft zu uns gelenkt. Dabei liegt eine Hochdruckzone über dem Süden Frankreichs und über dem Balkan, dazu tiefer Luftdruck über Skandinavien und vor allem dem Nordatlantik. Somit kommen wir in eine mild-feuchte westliche Strömung. Die kältere Luft lässt sich bei uns aber nicht einfach so vertreiben, denn es wird mit Tiefausläufern milder, die dann auch Regen bringen. Somit ist es also durchaus möglich, dass vor allem in den Höhenlagen, dort wo der Boden gefroren ist der Regen eine Eisfläche ausbilden kann (Blitzeis) Noch sind es noch Prognosen, aber schon am morgigen Montag (14-11.16) können wir die Wettergefahr dann konkretisieren. Wir haben euch eine kleinen Animationsfilm des deutschen Wettermodell erstellt.   Diese zeigt die Situation von Dienstag 0:00 bis Dienstagmorgen 9:00 Uhr. Vor allem Hessen rückt da in den Focus von Eisregen (Blitzeis)

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Gefährlicher Glatteisregen am Dienstagmorgen ?

12. November 2016 Angelo D Alterio 0

Mit milderer Luft, die in der neuen Woche zu uns kommt, wird es beim Wetter spannend ! Die wärmere Luft gleitet mit Regen auf die kältere Luft auf, bei teilweise noch frostigen Werten kann es Dienstagmorgen dann stellenweise Glatteisregen geben. Ist noch unsicher, doch die Möglichkeit besteht. Wir halten euch natürlich weiterhin auf dem laufenden.   Hier die aktuelle Modellrechnung „Signifikante Wetter“ für Dienstagmorgen 8.00 Uhr. Sollte es so kommen, wäre es natürlich genau im Berufsverkehr. ( Rot, möglicher Glatteisregen) Die derzeitige Modellrechnung zeigt in einem Streifen von Hessen über Sachsen Anhalt und Brandenburg bis nach Mecklenburg Vorpommern die mögliche Glättegefahr.  

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