Unwetter Spezial

Funnel Jüterbog 23.04.14

24. April 2014 Udo Karow 0

Hallo, am 23.04.2014 hat sich in 14913 Jüterbog (Brandenburg) gegen 19:30 kurzfristig ein Funnel gebildet. (c) Bild und Originalvideo Daniela Schramm, (c) Video bearbeitet Unwetteralarm Deutschland

Unwetter Spezial

+++ Gewitterrisiko auch morgen am 24.04.14 gegeben +++

23. April 2014 Udo Karow 0

Wie in den vergangenen Tagen, steigt auch morgen das Gewitterrisiko wieder. Besonders davon betroffen sein wird der Osten, Nordwesten und Westen. Aber auch im übrigen Land steigt das Risiko wieder an. Bis auf den äußersten Norden, kann es landesweit zu Gewittern kommen. Diese können auch teils wieder kräftig ausfallen und somit Unwetterpotenzial entwickeln. Dabei sind wieder schwere Sturmböen, heftiger Starkregen und Hagel möglich. Lokal ist auch Überflutungsgefahr nicht ausgeschlossen, da sich die Gewitter wohl wieder sehr langsam verlagern werden. Näheres dazu aber morgen hier auf Unwetteralarm Deutschland!

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+++ Am Mittwoch erneut Gewitterrisiko +++

22. April 2014 Udo Karow 0

Auch morgen nimmt das Gewitterrisiko nicht ab. Demnach sind erneut im Osten wieder teils kräftige Gewitter möglich. Aber auch im Süden und im restlichem Land besteht die Gefahr von einzelnen Gewittern. Ausgenommen wird voraussichtlich nur der äußerste Norden sein. Die nächsten Tage werden nach derzeitigem Stand ebenfalls gewittrig. Wo es Gewitter geben kann, erfahrt ihr immer abends hier auf Unwetteralarm Deutschland.

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+++ Auch morgen wieder erhöhtes Gewitterrisiko +++

21. April 2014 Udo Karow 0

Guten Abend zusammen, hier mal ein kleiner Ausblick auf die nächsten Tage. Deutschland wird voraussichtlich die ganze Woche von feuchtmilder Luft beeinflusst. Diese Luftmasse ist instabil geschichtet. Somit kommt es am Dienstag erneut zu Schauern und Gewittern. Dabei werden voraussichtlich die gleichen Gebiete wie heute betroffen sein. Auch im äußersten Nordosten steigt die Gewittergefahr wieder deutlich an. Dennoch sind die Hebungssignale nicht mehr so deutlich ausgeprägt wie heute, sodass es wahrscheinlich nicht so zahlreich Gewitter geben wird. Allgemein ist das Gewitterrisiko im ganzen Land erhöht. Am Mittwoch deutet sich eine mögliche Schwergewittersituation im Osten über den Nordosten bis Norden an. Das Globalmodell des amerikanischen Wetterdienstes, hat in diesen Gebieten deutlich hohe Energiemengen simuliert. Hierbei treten kräftige Gewitter mit Starkregen und Hagel auf. Im Rest des Landes können ebenfalls Gewitter auftreten, die jedoch schwächer sein dürften. Am Donnerstag ist erneut mit kräftigen Gewittern über der Nordhälfte zu rechnen. Auch hier gilt das Hauptaugenmerk auf den Starkregen und lokalem Hagel. Ab Freitag geht vermutlich die Gewittergefahr deutlich zurück. Am Wochenende erreicht uns möglicherweise ein kräftigeres Tief aus Frankreich her, wo womöglich der Wind eine Rolle spielen könnte.

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Warnlagebericht Gewitterrisiko für Montag den 21.04.14.

21. April 2014 Angelo D Alterio 0

Deutschland wird weiterhin von einem hochreichenden Tiefdrucksystem beeinflusst auf dessen Nordostseite mit einer südlichen bis südöstlichen Strömung feuchtmilde Luft zu uns geführt wird. Über Norddeutschland findet sich ein seperater Höhentiefkern der weiter westwärts zieht. Im Kern des Höhentiefs ist höhenkalte Luft von bis zu -25 teils auch darunter eingeschlossen. Durch die milde Luft kommt es zum Aufbau eines vertikalen Temperaturgradienten der im Bereich liegt was die Luftmasse labilisieren kann. Durch diese Instabilität kommt es dann zur fortschreitenden Konvektion und es bilden sich Schauer und Gewitter. Dabei zeigt sich in den Modellrechnungen das es über der Nordhälfte auch für Hagel von 2 cm Korndurchmesser reichen könnte. Dies ist abhängig wieviel Energie zu verfügung steht. Von Belgien über Rheinland Pfalz , südliches NRW und Teile Hessens zeigt sich in der Simulation eine Konvergenz die ebenfalls für Hebung sorgen kann. Dadurch sind auch hier Schauer und Gewitter zu erwarten. Der Nordosten liegt näher an einem Hoch über Skandinavien. dadurch sollte hier das Schauer- und Gewitterrisiko am geringsten sein. Aufgrund des gehaltes an niederschlagbaren Wassers in der Luftmasse von 20 kg/m3 ist mit Starkregen zu rechnen. Aufgrund von fehlender Windscherung sind organisierte Strukturen die zu Unwettern führen könnten eher nicht zu erwarten. Im Bereich der Konvergenz kann jedoch eine Linienbildung nicht ausgeschlossen werden. Das Potential für Schauer und Gewitter sollte vorhanden sein. Ob dieses auch genutzt wird steht auf einem anderen Blatt geschrieben. Hinweise zeigt jedoch das Radar in der Nähe des Harzes wo Blitze aktuell registriert worden sind. Fazit : Heute überall Schauer [weiterlesen]

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+++Gewittrige Woche steht bevor+++

19. April 2014 Udo Karow 0

In der kommenden Woche treten häufiger erste Luftmassengewitter, oder euch besser bekannt als Wärme- oder Sommergewitter, auf. Feuchte Luft wird also durch kräftige Sonneneinstrahlung in Bodennähe labilisiert und steigt in die Höhe. Am Nachmittag oder den frühen Abendstunden muss dadurch mit Gewittern gerechnet werden, welche sich nur langsam fortbewegen. Das wieder rum bedeutet, dass es zu hohen Regensummen kommen kann, begleitet von erhöhter Blitzaktivität, sowie Sturm- oder Orkanböen und kleinkörnigem Hagel. Leider sind sich die Modelle noch nicht ganz sicher wann und wo genau sich Gewitter entladen, aber natürlich halten wir euch permanent auf dem Laufenden. Euer Team von Unwetteralarm Deutschland.

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Saharastaub 31.03.-06.04.14

7. April 2014 Udo Karow 0

Hallo, vergangene Woche gingen ja einige Wettervorhersagen gewaltig in die Hosen, davon waren auch wir mit unseren Vorhersagen betroffen. Wir haben im Netz heute eine sehr gute Erklärung gefunden, die auch für Laien verständlich geschrieben ist. Diese möchten wir Euch natürlich nicht vorenthalten. […] zu den Fehlprognosen am Freitag und am Samstag. Ich denke nun inzwischen, dass beide vom Saharastaub verursacht wurden. Was war da los? An beiden Tagen lag über Mitteleuropa eine riesige Wolkendecke, die aus mit Eiskristallen überzogenen Staubpartikeln bestand. Nun gehen aber diese Schwebstoffe in die Berechnungen der Wettermodelle nicht ein, so dass diese Wolkendecke zwar in den Eingangsdaten (Beobachtungen) enthalten war, die Modelle aber immer mit deren sofortiger Auflösung rechneten, weil sie ja nicht wussten, dass es sich in Wirklichkeit um Staub handelte. Und so gingen die Wettermodelle stets von einem völlig wolkenlosen Himmel mit einer entsprechend starken Sonneneinstrahlung aus, während bei uns am Boden oft nur ein matter Schein ankam. Aber nicht nur am Tag, sondern auch in der Nacht lagen die Modell daneben, denn die Staubwolke lag wie eine wärmende Decke über uns und dämpfte die Abkühlung. Und da gibt es noch einen zweiten Aspekt: Die Wettermodelle rechnen zwar nicht mit der aktuellen Staubbelastung der Luft, ein statistisch ermittelter Staubwert passend zum Ursprung der Luftmasse geht aber schon ein, denn Staub fördert die Wolkenbildung und ganz ignorieren kann man ihn daher nicht. Nun war aber eben am Freitag und Samstag viel mehr Staub vorhanden, als die Wettermodelle annahmen. In der Kombination der beiden Effekte [weiterlesen]

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Saharastaub unterwegs nach Deutschland

31. März 2014 Udo Karow 0

Saharastaub unterwegs zu uns Das griechische SKIRON-Modell (Abbildung 1) lässt in den kommenden Tagen allmählich die Konzentration an Sahara-Staub in der Atmosphäre zunehmen. Bereits aktuell findet sich eine gewisse Saharastaub-Konzentration über uns, die den Himmel neben vorhandenen Schleierwolken milchig erscheinen lässt. Voraussichtlich wird dies in Richtung Wochenmitte noch deutlich zunehmen. Auch die sogenannten Rückwärtstrajektorien (Abbildung 2) zeigen derzeit, dass die Luftmasse in der Höhe von 700 hPa (in ca. 3 km Höhe, blaue Linie) direkt von Nordafrika zu uns transportiert wird. Dies könnte zur Wochenmitte hin in warmer Luft durchaus die Bildung von lokalen Schauern und Gewittern begünstigen. Wer also vorhat, sein Auto waschen zu lassen, sollte damit vielleicht noch mindestens eine Woche warten… Quelle Bild 1: University of AthenQuelle Bild 2: www.wetter3.de Wir danken der Wetterstation Unterschweinbach für die freundliche Überlassung des Textes.