Kaltfront sorgt für starken Wind ! Nachmittags Sturm vor allem im Norden und Nordosten ! 26.12.2016

Akutwarnung Stufe “ VIOLETT “ wegen der Möglichkeit von Orkanböen an der Nordsee sowie auf dem Brocken mit mehr als 118 km/h !

Akutwarnung Stufe “ ROT “ wegen der Möglichkeit schwerer Sturmböen um 100 km/h !

Akutwarnung Stufe “ ORANGE “ wegen der Möglichkeit von Sturmböen zwischen 70 und 80 km/h !

Vorwarnung vor möglichen Sturmböen der Stufe “ ORANGE “ !

Vorwarnung vor möglichen Gewittern über der Nordsee und dem nördlichen Schleswig Holstein !

Ausgegeben am 26.12.2016 um 12:00 Uhr, gültig bis zum 27.12.2016 um 12:00 Uhr, von Udo Karow – Vorhersageredaktion

 

Die Wetterlage :

Aktuell wird Deutschland von einer Kaltfront überquert die zum Orkantief Barbara gehört das mit seinem Kern Richtung Norwegen zieht. Mit dieser Kaltfront kommt es lokal zu starken bis stürmischen Böen, lokal Sturmböen.

Kurzzeitig kann es auch zu Starkregen kommen. Hinter der Kaltfront setzt Kaltluftadvektion ein. Dabei überquert uns ein Trog gefüllt mit höhenkalter Luft wodurch die Luftmasse vor allem nach Norden destabilisiert wird. Dieses sorgt für eine hohe Konvektionsbereitschaft wodurch per vertikalen Impulstransport der Höhenwind herabgemischt werden kann.

In 850 hPa werden Winde von 50 bis 60 Knoten gerechnet. Durch einen zunehmenden Druckunterschied zwischen Südwest und Nord bis Nordost nimmt der Wind weiter zu. Über Frankreich und der Biskaya findet sich ein Hochdruckgebiet das ab Dienstag bei uns für eine deutliche Wetterberuhigung sorgen wird.

Warnsituation :

Heute muss über der Nordsee, den friesischen Inseln und auf dem Brocken mit Orkanböen gerechnet werden. Im direkten Umfeld sind sowie im höheren Erzgebirge sind schwere Sturmböen, teils orkanartige Böen möglich.

Vor allem in den westlichen Mittelgebirgen sowie im Norden und Nordosten sind Sturmböen bis 80 km/h möglich. Je weiter man nach Süden kommt desto schwächer wird der Wind. Im Norden sind einzelne Gewitter möglich. In der Nähe kräftiger Schauer oder auch Gewitter können einzelne Böen stärker ausfallen. Im weiteren Verlauf sinkt die Schneefallgrenze auf etwa 500 Meter ab bevor diese im Norden wieder ansteigt. Daher kann es in den Mittelgebirgsregionen wie z.B. Erzgebirge zu Schneefällen und Glätte kommen.

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Meine Spezialgebiete: Synoptik,Radarmeteorologie,Satellitenmeteorologie, Karten lesen und analysieren, Radiosondenaufstiege auswerten