Randtief Egon fegt in der Nacht zum Freitag über Teile von Deutschland

Am Donnerstag soll sich im Bereich des Ärmelkanals ein Randtief entwickeln. Dies bedeutet einfach gesagt, dass sich auf der Südseite, also am Rande eines großen Tiefs über Nordeuropa, ein kleines neues Tief entwickelt.

Diese Randtiefs kommen häufiger vor und sind nicht selten bis kurz vorher noch sehr unsicher in ihrer genauen Zugbahn.

Eine Annäherung der Wettermodelle im Vergleich zu gestern ist deutlich zu erkennen. Dennoch sieht das US Modell die stärksten Windböen noch etwas nördlicher.

Wahrscheinlich werden bis in tiefe Lagen besonders das Saarland, Rheinland-Pfalz, Süd NRW, Baden-Württemberg (eher Norden), Hessen, Franken, Thüringen und Sachsen betroffen sein.

In der Nacht zum Freitag greifen die Niederschläge auch auf das südliche Norddeutschland über. Hier gehen sie bis in tiefe Lagen in Schnee über. Dabei kann es innerhalb von wenigen Stunden 10 bis 20 cm Neuschnee geben ähnlich wie im nördlichen Mittelgebirgsraum und später auch örtlich im Westen Deutschlands.

Die hierfür erforderlichen Unwetterwarnungen werden am Tage herausgegeben. Der südwestliche, später auf West bis Nordwest drehende Wind frischt zunächst im Westen, später in der gesamten Südhälfte stürmisch auf.

Dabei können bis in tiefe Lagen schwere Sturmböen 10 Bft, vereinzelt sogar orkanartige Böen 11 Bft auftreten. Im Bergland kann es starke Schneeverwehungen geben.

Im Süden schneit es nur zunächst oberhalb von 500 bis 900 m. In der 2. Nachthälfte sinkt die Schneefallgrenze auf rund 400 m und oberhalb von 600 m sind ebenfalls Schneeverwehungen möglich.

Randtief Egon fegt in der Nacht zum Freitag über Teile von Deutschland

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Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei unwetteralarm.com Wetter und Unwetter ist eine Leidenschaft von mir. Geboren 1970 im hessischen Bad Vilbel.