17. Januar 2017

Aktuelle Wettergefahren und Unwetterwarnungen für den Rhein Neckar Kreis

Warnlagebericht für Baden Württemberg (DWD)
WARNLAGEBERICHT für Baden-Württemberg ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am Dienstag, 17.01.2017, 14:30 Uhr

Heute im Hochschwarzwald und auf der Alb zum Teil stürmischer Nordostwind mit Schneeverwehungen, oft Dauerfrost. Kommende Nacht weitere Windzunahme.

Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden bis Mittwoch, 18.01.2017, 14:30 Uhr
Die nach Baden-Württemberg eingeflossene Polarluft gelangt von Norden her zunehmend unter Hochdruckeinfluss.
Heute Nachmittag treten auf der Südwestalb und im südlichen Oberschwaben zeitweise Böen um 55 km/h aus Nordost auf.
Im Hochschwarzwald muss mit stürmischen Böen um 75 km/h gerechnet werden, auf dem Feldbergplateau kommt es vermehrt zu Sturm- und schweren Sturmböen um 90 km/h.
Im Zusammenspiel mit der lockeren Schneedecke muss in freien Lagen mit Schneeverwehungen gerechnet werden. Zudem muss vielfach mit leichtem bis mäßigem Dauerfrost gerechnet werden. Lediglich am Rhein steigt die Temperatur örtlich auf Werte um den Gefrierpunkt. In der Nacht zum Mittwoch verstärkt sich der Nordostwind weiter und weht dann auch auf der Ostalb sowie im gesamten Oberschwaben mit Windböen um 55, vereinzelt auch mit stürmischen Böen um 65 km/h. Auf dem Feldberg gibt es orkanartige Böen um 110 km/h. Entsprechend muss auf teils starke Schneeverwehungen (Unwetter) geachtet werden. Verbreitet stellt sich mäßiger, im Bergland sowie südlich der Alb - von der Bodenseeregion abgesehen - strenger Frost ein.
Am Mittwochvormittag kann vor allem in höheren Lagen des Schwarzwaldes, auf der Alb und im Allgäu noch strenger Frost unter -10 Grad auftreten. Glätte durch geringen Schneefall tritt, wenn überhaupt nur noch im äußersten Südosten auf. Die Windsituation aus der Nacht bleibt weiterhin bestehen. Deshalb muss auch weiterhin mit starken Schneeverwehungen (Unwetter) gerechnet werden.

Nächste Aktualisierung: spätestens Dienstag, 17.01.2017, 20:30 Uhr
Deutscher Wetterdienst, Regionale Wetterberatung Stuttgart, Sabine Krüger
Quelle: Deutscher Wetterdienst
Signifikante Wettergefahren Rhein Neckar Kreis
Warnlagebericht für Baden Württemberg und Deutschland (UWA)

Heute teils strenger Frost. Gebietsweise Glätte, ansonsten ruhiges Hochdruckwetter

Hoher Luftdruck mach sich in Deutschland breit, dieser vor allem im Norden und im Westen, damit wird eine Phase des ruhigen Wetter eingeleitet.  Lediglich in der Südosthälfte von Deutschland bleibt es noch leicht unbeständig. Am morgigen Mittwoch greifen über dem Norden schwache Tiefausläufer über die lokal auch leichten Schneefall oder gefrierenden Regen bringen können. Im weiteren Tagesverlauf schneit es hauptsächlich an den Alpen leicht. Es bleibt meist bei Dauerfrost. Nur im Westen und an der Küste gibt es örtlich Temperaturen leicht über dem Gefrierpunkt. Der Wind frischt ganz im Süden auf und kommt aus Nordost bis Ost. Im Hochschwarzwald nimmt der Ostnordostwind weiter zu mit Sturmböen, schweren Sturmböen bis hin zu orkanartigen Böen und Orkanböen am späten Abend. Dabei kommt es zu starken Schneeverwehungen. Auch in den Tallagen im südlichen Baden-Württemberg frischt der Wind teils bis auf Bft 7 auf. In der Nacht zum Mittwoch ist es in der Südhälfte meist klar, in der Nordhälfte stark bewölkt. Es bleibt weitestgehend niederschlagsfrei, bis auf einige Schneeflocken in Sachsen, Ost- und Südbayern. In äußersten Norden beginnt es ausgangs der Nacht leicht zu regnen oder zu schneien. Es ist abermals nahezu überall mit Frost zu rechnen, vielfach zwischen -5 und -10 Grad, über Schnee und bei langem Aufklaren teils auch unter -15 Grad. Am Mittwoch halten sich im Norden meist dichte Wolken, die etwas Schnee, später im äußersten Norden auch etwas Sprühregen bringen können. Dabei kann es örtlich Glatteis geben. In der Mitte ist es wechselnd, im Westen und Südwesten gering bewölkt und [weiterlesen]

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Info Rhein Neckar Kreis
Der Rhein-Neckar-Kreis grenzt im Uhrzeigersinn im Norden beginnend an die Landkreise Bergstraße, Odenwaldkreis , Neckar-Odenwald-Kreis, Heilbronn und Karlsruhe . Im Westen bildet der Rhein die Landesgrenze zum Bundesland Rheinland-Pfalz mit der kreisfreien Stadt Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis, mit Ausnahme der linksrheinischen Kollerinsel, die zur Gemeinde Brühl und damit zum Rhein-Neckar-Kreis gehört. Weiterhin grenzt der Rhein-Neckar-Kreis an die Stadtkreise Mannheim und Heidelberg. Der Rhein-Neckar-Kreis hat Anteil an der Oberrheinischen Tiefebene, am westlichen Kraichgau und am südlichen Odenwald. Die Landschaft am westlichen Rand des Odenwalds von Wiesloch nordwärts über Heidelberg und Weinheim bis Darmstadt bezeichnet man als Bergstraße, eine der wärmsten Gegenden Deutschlands. Die nordwestliche Hälfte des Kreises stellt das historische Gebiet der Kurpfalz dar. Im Osten liegt das Tourismusgebiet Brunnenregion

Links im Bild die Webcam der Stadt Heidelberg ( Schloss Livespotting)