Wetterumstellung im neuen Jahr, dann auch Schneefall möglich

Nachdem der Dezember sich wenig winterlich gezeigt hat, gibt es für alle Schneefreunde im neuen Jahr ein wenig Hoffnung auf Besserung.

Derzeit bestimmt das Hochdruckgebiet Yörn weiterhin unser Wetter,ab dem neuen Jahr stellt sich die Wetterlage aber um. Das Hoch Yörn verlagert sich in den Südosten und macht Platz für einen Tiefausläufer der an Neujahr den Nordwesten erreicht.

Im Norden wird  der Niederschlag sehr wahrscheinlich nur als Regen fallen,aber um so weiter es gen Süden geht, wird der Niederschlag vor allem in den Mittelgebirgen in Schnee übergehen.

Die unten stehende Karte zeigt die Situation am Nachmittag des 2. Januar, also am Montag. Die Front ist über dem Süden angekommen und erreicht abends wohl auch die Alpen. Dabei soll der Niederschlag im Süden weitgehend als Schnee fallen.

Wie es in der Wochenmitte dann weitergeht ist bis jetzt noch unklar.

Im weiteren Verlauf rückt im Westen und Südwesten langsam ein Hoch nach, während vor allem der Nordosten und Osten weiterhin von Tiefs beeinflusst wird. Die Luft kommt aber wahrscheinlich vom Nordatlantik und der Nordsee, sodass es im Tiefland meistens schwer wird mit Schneefall, der auch liegen bleibt. Die Mittelgebirge (bevorzugt östliche) haben aber dann gute Chancen auf wiederholte Schneefälle und damit auch eine Schneedecke, die sich bei Dauerfrost länger hält. Zusammengefasst wird es vor allem im gesamten Norddeutschen Tiefland und auch entlang des Rheins und der Flussniederungen im Westen vorerst nichts mit einem lupenreinen Wintereinbruch. Es kann zwar auch hier mal schneien, aber tagsüber ist kein Dauerfrost zu erwarten.  (Fabian Ruhnau von kachelmannwetter.com)

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Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei unwetteralarm.com Wetter und Unwetter ist eine Leidenschaft von mir. Geboren 1970 im hessischen Bad Vilbel.