23. Juni 2004 ein Dorf (Micheln) zerstört von einem F3 Tornado

Micheln wurde am 23. Juni 2004 durch einen Tornado der Stärke F3 mit Windgeschwindigkeiten bis etwa 300 km/h auf einer Breite von 200 m stark zerstört. 70 % der 250 Gebäude im Ort trugen zum Teil massive Schäden davon. Auch in Trebbichau gab es starke Schäden. Obwohl der Tornado zu den stärksten Tornados der letzten 30 Jahre gehört, kamen keine Menschen um.Das Risiko für Tornados in der Bundesrepublik ist in der Norddeutschen Tiefebene – wie z.B.in Mecklenburg – aufgrund der klimatischen Bedingungen besonders hoch. Zwar werden bereits heute mehrere Dutzend Tornados pro Jahr aus Deutschland gemeldet, doch die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen.

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Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH. Meine Leidenschaft ist die Meteorologie. Meine Spezialgebiete sind neben Unwetterwarnungen, auch Marketing und Produktmanagement . Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel