Ab dem Nachmittag im Südwesten Schnee oder Schneeregen (Eisglätte)

Das Hoch Hartmut über Nordeuropa schwächt sich langsam ab, dabei kommt Deutschland von Südwesten her unter den Einfluss von Tief Ulrike, welches im Tagesverlauf von Südwesten leichten Schneefall oder gefrierenden Regen bringt.

Am Freitagfrüh gibt es im nördlichen Schleswig-Holstein und rund um Rügen noch einzelne Schneeschauer, die Neuschneehöhen betragen aber kaum mehr als 5 cm.

Im Südwesten von Deutschland beginnt es von Frankreich und der Schweiz her ab den Nachmittags- und Abendstunden leicht zu schneien.

Dabei kann sich eine dünne Schneedecke bilden, im Südschwarzwald fallen gebietsweise um 5 cm Neuschnee. Am Hochrhein und Bodensee besteht auch ein geringes Risiko für gefrierenden Regen.

In der Nacht zum Samstag kommen die leichten Schneefälle allmählich nach Nordosten voran und erreichen Samstagfrüh in etwa eine Linie Niederrhein – Oberfranken. Von Südwesten her hören die Niederschläge dann bereits wieder auf.

Insgesamt fallen meist 1 bis 5 cm Neuschnee, nur stellenweise auch etwas mehr. Vor allem im Süden besteht gebietsweise ein geringes Risiko für Glatteisregen.

Das Wettermodell Signifikante Wetter zeigt gegen 17.00 Uhr, leichter Schneefall von Südwesten. Im Schwarzwald kann dieser auch mal kräftiger ausfallen. Im Verlauf des Abends und der Nacht kommt diese kleine Front noch weiter in Richtung Nordosten voran. 

Über Angelo D Alterio 4293 Artikel
Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter/Meteorologe bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH und beim regionalen Wetterdienst WetterauwetterTV Meine Spezialgebiete sind neben allgemeinen Unwetterwarnungen, Sturm und Orkan Vorhersagen. Des Weiteren arbeite ich als Medienmeteorologe für regionale Radiosender. Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel.