Ab Dienstag Wetterwechsel mit Regen und Gewittern

Die Trockenheit macht der Republik neben der Corona-Krise weiterhin zu schaffen. Zum kommenden Dienstag hin, deutet sich ein Wetterwechsel an, sodass nach fast 2 Monaten nennenswerter Niederschlag in Sicht ist, leider nicht überall.

Die Trockenheit macht der Landwirtschaft weiterhin zu schaffen, viel zu wenig Regen ist seit dem Februar in Deutschland gefallen. Schuld daran, sind stabile Hochdruckgebiete welche den Tiefdruckgebieten den Weg zu uns abschneiden. Für die kommende Woche besteht  Hoffnung, dass sich die Dürre ein wenig entschärft. Auch die Waldbrandgefahr sinkt in einigen Regionen.

Am Sonntag Gewittergefahr in Südwesten des Landes

Die ersten Schauer und Gewitter könnten sich nach jetzigem Stand schon am Sonntag im Südwesten des Landes bilden. Vor allem im Bergland ist die Wahrscheinlichkeit am größten. Im übrigen Land bleibt es weiterhin trocken und sonnig. Ab Dienstag ziehen von Westen her Schauer und Gewitter auf, welche im Süden des Landes kräftig ausfallen können. Die Temperaturen werden frischer und liegen meist bei 13 bis 18 Grad.

Diese Karte zeigt die Niederschläge welche für die kommenden 10 Tage berechnet werden.  Während im Westen, Süden und Südwesten teils Mengen von 30 bis 60 Liter simuliert werden, bleibt es nach jetzigem Stand im Nordosten meist bei Summen von 5 bis 10 Liter.  Am Alpenrand und in den Mittelgebirgen besteht die größte Chance auf ergiebigen Regen.

 

Über Angelo D Alterio 4290 Artikel
Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter/Meteorologe bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH und beim regionalen Wetterdienst WetterauwetterTV Meine Spezialgebiete sind neben allgemeinen Unwetterwarnungen, Sturm und Orkan Vorhersagen. Des Weiteren arbeite ich als Medienmeteorologe für regionale Radiosender. Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel.