Aktuell verbreitet Gewitter und Starkregen im Süden von Deutschland

Immer mehr Gewitter bilden sich derzeit im Süden von Deutschland, dabei besteht eine große Gefahr von Überflutungen da sich die Gewitterzellen kaum bis gar nicht verschieben.

Im Nordosten von Bayern in Schwaben und am Bodensee befinden sich derzeit die heftigsten Gewitter, dabei besteht Unwettergefahr durch heftigem Starkregen. Die Gewitterzellen sind nahezu Ortsfest, dass bedeutet das an einem begrenzten Ort sehr viel Regen in kurzer Zeit fallen kann. Dabei besteht Überflutungsgefahr.

Wo gibt es derzeit Warnstufe ROT ?

In 20 Landkreisen in Bayern besteht derzeit die Warnstufe 4 (Unwetterwarnungen) in Baden Württemberg sind 2 Landkreise von der Roten Warnstufe betroffen.

Welche Wettergefahren sind aktuell zu erwarten ?

Es treten örtlich Gewitter auf. Dabei gibt es heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen um 30 l/m² pro Stunde sowie Sturmböen  und Hagel mit Korngrößen um 2 cm. Es besteht örtliche Überflutungsgefahr.

Mögliche Gefahren bei Gewitter

Durch Blitzschlag besteht Lebensgefahr! Bei Starkregen können in tiefer gelegenen Regionen und Senken vereinzelt Straßen überschwemmt werden und Keller volllaufen. Bei Gewitterböen können leichte und nicht gesicherte Gegenstände umherfliegen, kleinere Äste abbrechen und in Ausnahmefällen auch Bäume entwurzelt werden.

Warnhinweise bei Gewitter/Unwetter

  • – Suchen Sie wenn möglich Schutz in festen Gebäuden oder in Fahrzeugen
    – Meiden Sie bei Gewitter Waldgebiete und suchen Sie nicht unter Bäumen Schutz
    – Durchqueren Sie nicht mit dem Auto oder zu Fuß geflutete Straßen, schon geringe Wasserstände können bei hoher Strömungsgeschwindigkeit Menschen mitreißen
    – Gehen Sie bei Wassereinbruch nicht in den Keller

Über Angelo D Alterio 3542 Artikel
Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH. Meine Leidenschaft ist die Meteorologie. Meine Spezialgebiete sind neben Unwetterwarnungen, auch Marketing, Medienmeteorologie und Produktmanagement . Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel