Unwetter Spezial

„Prinzip Faraday“ nicht bei Wohnwagen und Wohnmobilen aus reinem Kunststoff

Auch bei Cabrios funktioniert das „Prinzip Faraday“ – vorausgesetzt das Fahrzeug ist geschlossen. In nahezu jeder Verdeck-Konstruktion gibt es Metallstangen, die einen Einschlag zum Boden ableiten. Auch Windschutzscheibenrahmen, Überrollbügel und Verdeck-Mechanik wirken mit. Vorsicht ist allerdings bei Wohnwagen und Wohnmobilen geboten, die aus reinem Kunststoff bestehen, wie etwa Wohnmobile in GFK-Bauweise: Sie bieten keinen Schutz. Eine Aluminium-Außenhaut oder eine Kunststoff-Beplankung auf einem Metall-Gerippe wirken bei Wohnmobilen jedoch ebenfalls wie ein „Faradayscher Käfig“. Bahnt sich ein Gewitter an, sollten Camper offene Fenster, Türen und Klappdächer schließen und die Bettnische meiden. Geschirr spülen oder duschen ist tabu. Das 230-V-Kabel, außen am Wagen angebracht, sollte wegen der Überspannungsgefahr abgezogen werden. Camper sollten zudem keine metallischen Teile der Einrichtung anfassen und mit dem Kopf nicht in den Bereich des Dachs kommen. Einen sicheren Aufenthaltsort [weiterlesen]