Unwetter Spezial

Sturmtief „Frank“ fegt über den Norden von Deutschland

Die Karte zeigt ein Orkantief das sich auf das nördliche Skandinavien zu bewegt. Es trägt den Namen Frank. Auf der linken Seite der Karte sehen wir den ehemaligen Hurrikan Kate. Südeuropa liegt unter Hochdruckeinfluss. Zwischen den britischen Inseln und Frankreich baut sich in der Höhe ein starker Temperaturgradient auf. So werden über Großbritannien Höhentemperaturen in 500 hPa von – 35 bis -38 Grad gerechnet und über der Mitte Frankreichs um -20 Grad sowie -15 Grad Richtung Spanien. Hier in dieser Drängungszone ( Linien liegen eng beieinander ) liegt die Polarfront die polare Kaltluft von subtropischer Warmluft trennt. Dabei gelangt zunächst milde Luft im Warmsektor des Tiefs nach Norden bevor hinter der Kaltfront polare Kaltluft folgt. Hierbei entsteht zwischen Meerwasser und der Höhe ein deutlicher Temperaturgradient der für eine Destabilisierung der [weiterlesen]

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Wettergefahren

06.05.2015 Höhenkaltluft sorgt erneut für mögliche Gewitter

 Auch heute sind wieder #Gewitter möglich, denn wir kommen in den Einflussbereich eines #Troges der mit #Höhenkaltluft angereichert ist. Dadurch kommt es zu einem vertikalen #Temperaturgradienten dessen Schwellenwert für #Labilität erreicht wird. Die Modelle rechnen mit einer verfügbaren Energie von 100 bis 500 j/kg. Aufgrund eines vorhandenen #Druckgradienten spielt vor allem der Wind eine große Rolle denn bei #Schauer und #Gewitter können #Sturmböen auftreten und selbst außerhalb Schauer und Gewitter treten starke bis stürmische Böen auf. Bei den Gewittern besteht lokal die Möglichkeit für kleinen #Hagel. Obwohl es in den Detailkarten Hinweise für mögliche organsierte Gewitterbildung gibt, ist die Wahrscheinlichkeit eher gering, das sich kräftige Gewitter ausbilden können, aber die Chance besteht nach wie vor,dann sind auch schwere Sturmböen möglich. Im Osten des Landes besteht ebenfalls eine Gewittergefahr da auch [weiterlesen]

Unwetter Archiv

+++Schnellläufer Alexander sorgt weiterhin für Turbulenzen+++

Das #Randtief_Alexander beschäftigt unser Wettergeschehen auch in der Nacht. Im Westen sowie in der Mitte Deutschlands ist das Schneegebiet bereits durchgezogen, dort muss mit Glätte in der Nacht gerechnet werden.  In Baden- Württemberg und dem Süden Bayerns fällt der Niederschlag zumeist als Regen. Dort ist mit Regenmengen von bis zu 60 l/m² (zusammen mit Schmelzwasser) zu rechnen. Im nordnordöstlichen Bayern fällt der Niederschlag als Schnee, dort ist ebenfalls mit #Glätte zu rechnen. Auch sturmtechnisch hat Alexander noch einiges im Gepäck. Betroffen hiervon ist vor allem der Schwarzwald, der Hohenpeissenberg sowie der Landkreis Heidenheim. Dort sind schwere Sturmböen bis orkanartige Böen möglich. Im Erzgebirge, an den Küsten sowie im Harz sind Sturmböen bis 70 km/h möglich. Die kräftigen Niederschläge und das unwetterartige Tauwetter sorgen in Baden- Württemberg und Bayern für #Hochwasser, [weiterlesen]

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+++Randtief sorgt für ordentlich Neuschnee+++

An den Alpen, dem Alpenvorland und im Schwarzwald sind noch einmal bis 30cm Neuschnee drin. In Teilen von Bayern, Baden- Württemberg, Thüringen und Sachsen muss man dagegen nur 10-15cm Schnee schaufeln. Durch das Einströmen milderer Luft aus Norden muss zu dem mit gefährlich glatten Straßen, im Übergangsbereich zur kalten Luft, gerechnet werden.

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+++Regengebiet sorgt für glatte Straßen+++

Unwetteralarm ist ein Dienst, der vor Wettergefahren warnt und dazu gehören eben auch die Warnungen  durch Glätte. Ob es nun typisch, oder untypisch für diesen Monat ist, sei dahingestellt, wir jedenfalls sehen uns in der Pflicht und nehmen unsere ehrenamtliche Arbeit eben ernst euch darüber zu informieren. Nun zur eigentlichen Warnung: Ein #Regengebiet zieht in der Nacht von Nordwest nach Südost durch ganz Deutschland und sorgt bei sinkenden Temperaturen für bis zu 5cm #Neuschnee. Im Moment fällt der Niederschlag meist noch als Regen, bevor in der Nacht die #Schneefallgrenze von 800m bis auf 400m fällt. Dabei kommt es zu Schneematsch, der wiederum für gefährliche Glätte sorgt. Dort wo „nur“ Regen fällt muss später mit #Glatteisbildung, durch sinkende Temperaturen und somit verbundener Glätte gerechnet werden. Somit kann am frühen Morgen fast [weiterlesen]

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+++Schneematsch sorgt in der Südhälfte für glatte Straßen+++

Im Süden Bayerns und Baden- Württembergs, besonders in der Region #Regen, #Augsburg, #Krumbach, #Kempten, sowie dem #Schwarzwald, kommt es zu Schneefällen. Da die Temperaturen in den Niederungen jedoch steigen, bleibt dieser nicht lange liegen und verwandelt sich in #Matsch, der wiederum für gefährliche Glätte sorgt. Nur ab 1000m bleibt der Schnee liegen und es kommt dadurch zu Behinderungen auf den Straßen. Mancherorts sind da 5-10cm #Neuschnee, an exponierten Lagen auch etwas mehr, möglich. Am Abend muss durch den Durchzug einer Kaltfront und sinkenden Schneegrenzen bis auf 200m mit Neuschnee gerechnet werden, aber dazu im Tagesverlauf von uns mehr. Euer Tema von Unwetteralarm.

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+++Erster Schneefall sorgt für Chaos auf den Straßen+++

Hier noch ein Update zum Abend. Das Schneegebiet erstreckt sich nun von Sachsen, quer über Bayern, Thüringen, bis nach NRW und RLP, sowie über Baden- Württemberg. Im Westen bleibt der #Schnee aufgrund der noch zu warmen Temperaturen nicht liegen, was aber im Verlauf der Nacht für eine gefährliche Situation, mit erheblicher #Glätte führen kann, wo er jedoch liegen bleibt, sorgt er ebenfalls für Glätte. In den nicht markierten Gebieten, besonders in der Harzregion, um Hannover, Teilen Bayerns, Thüringens und Hessens,  gibt es jedoch keinen Grund für mögliche Entwarnungen, auch dort besteht aufgrund von Nebel, Reif und erhöhter Luftfeuchtigkeit die Gefahr auf #Straßenglätte. Diese Gefahr bleibt bis in die Morgenstunden des Mittwochs und mancherorts noch länger bestehen. Wiederum unserer gut gemeinter Rat: wer keine Fahrten mit dem Auto unternehmen muss, sollte [weiterlesen]

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+++Tiefdruckgebiet sorgt für Dauerregen in RLP und Saarland, orkanartige Böen in den Alpen sowie auf dem Brocken+++

Mit den  Durchzug eines #wetterwirksamen Tiefdruckgebietes kommt es in Rheinland- Pfalz und dem Saarland zu #Dauerregen. Örtlich kommen dort in 48 Stunden 50-70l zusammen. In den Staulagen kann es auch zu durchaus mehr Niederschlägen kommen, an kleineren Flüssen steigt somit die Gefahr von Überschwemmungen. Der Dauerregen hält bis Mittwochmorgen an und zieht langsam von Südwest nach Nordost. Außerdem sorgte das Tief auch für viel Sturm in der vergangenen Nacht, in den Alpen und auf dem Brocken besteht daher gegenwärtig noch die Gefahr von #orkanartigen Böen mit bis zu 130km/h.

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+++Randtief sorgt für Sturm im Süden+++

Im Zuge des #Randtiefs kommt es in den #Alpen und vor allem im #Schwarzwald zu #orkanartigen Böen. Das Tief zieht von Westen nach Osten, wobei es sich auf den Weg in den Osten immer mehr abschwächt und im laufe des Tages nachlässt. Aber auch an den Küsten weht eine kleine Briese, was die Nordlichter unter euch ja aber gewohnt sind.  

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Glatteis sorgt für Ausnahmezustand in Berlin

Wegen gefährlichem Blitzeis hat die Berliner Feuerwehr heute früh den Ausnahmezustand ausgerufen. Regen und frostige Temperaturen verwandelten Strassen und Bürgersteige innnerhalb von Minuten in spiegelglatte Rutschbahnen.Fußgänger und Autofahrer im Nordosten Deutschlands kämpfen seit Montagmorgen mit Glatteis und überfrierender Nässe: Aus Sachsen-Anhalt, Berlin und Brandenburg werden Blechschäden gemeldet.