Am 1. Advent Schneefall von Nordwesten mit Glättegefahr

Aktualisiert am : von Marie Vosmik

Pünktlich zum 1. Advent überquert eine Warmfront von Nordwesten her Deutschland, dabei kommt es fortlaufend zu Schneefall mit entsprechender Glätte

Sonntagfrüh breitet sich von Nordwesten her Niederschlag südostwärts aus und erreicht bis zum frühen Morgen etwa eine Linie Eifel-Harz-Mecklenburg. Dabei fällt verbreitet Schnee, der bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt oder leichtem Frost zum Aufbau einer dünnen Schneedecke von 1 bis 5 cm führt.

Im Tagesverlauf breiten sich die Schneefälle über die Mitte von Deutschland südostwärts, bis etwa zur Donau aus, wo sich auch tagsüber vielerorts Dauerfrost hält. Dabei kommen in tieferen Lagen 1 bis 5 cm, in Staulagen der westlichen und zentralen Mittelgebirge, 10 bis 15 cm Neuschnee zusammen.

In der Nacht zu Montag kommt der Schneefall bis an die Alpen voran, in den Mittelgebirgen gibt es weitere, abgesehen vom Stau des Erzgebirges, meist nur wenig ergiebige Schauer.

Die Schneefallgrenze liegt dabei in den nordwestlichen Mittelgebirgen meist um 600 m, von der Eifel bis zum Sauerland um 800 Meter. Weiter südlich fällt durchweg Schnee.

Es muss am heutigen Sonntag mit Glätte durch Schnee und Schneematsch gerechnet werden, passen sie daher ihre Fahrweise den Straßenverhältnissen an.

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Über Angelo D Alterio 3780 Artikel
Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH. Meine Leidenschaft ist die Meteorologie. Meine Spezialgebiete sind neben Unwetterwarnungen, auch Marketing, Medienmeteorologie und Produktmanagement . Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel