Am Donnerstag erneut Sturm, Graupel, Gewitter und Schneefall

Die Tiefdruckgebiet behalten nach wie vor die Oberhand über Deutschland, somit deutet sich auch für den Donnerstag eine erneute markante Wetterlage mit Sturm, Graupel, Gewitter und Schneefall an.

In einer flotten westlichen Höhenströmung überqueren uns bis Donnerstagabend mehrere Tiefausläufer, die teilweise mit kleineren Randtiefentwicklungen zusammenhängen.

Bezüglich des Windes liegt das Augenmerk besonders auf eine markante Kaltfront, die uns im Westen bereits ausgangs der Nacht zum Donnerstag erreicht. Damit strömt erneut höhenkalte und labile Luft ein, die sich mit starkem Höhenwind überlagert.

Der vertikale Impulstransport kann in Schauern und Gewittern zum Tragen kommen und damit sind teils schwere Sturmböen über 90 km/h möglich!

Mit der Kaltfront sinkt die Schneefallgrenze wieder deutlich ab auf 400 bis 200 Meter, in kräftigen Schauern bis ins Tiefland.  Besonders wenn es also die Hügel etwas rauf geht, muss man mit teils kräftigen Schneeschauern und Glätte rechnen, lokal auch mal bis unten.

Fazit: Morgen wird ein ungemütlicher Tag vor allem in den Höhenlagen von Rheinland Pfalz, Hessen und NRW muss erneut mit ergiebigen Neuschnee gerechnet werden. Und wie oben bereits geschrieben, mit dem Durchzug der Kaltfront kann es lokal kräftige Sturmböen geben.

Veröffentlicht am 13.12.2017 09:52 von Angelo D Alterio

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Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH. Meine Leidenschaft ist die Meteorologie. Meine Spezialgebiete sind neben Unwetterwarnungen, auch Marketing, Medienmeteorologie und Produktmanagement . Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel