Am Donnerstag im Tagesverlauf im Süden und Südosten starke Gewitter

Am Donnerstagnachmittag erwarten wir die ersten kräftigen Gewitter welche mit Starkregen und Hagel einhergehen. Vor allem im Süden, teilen der Mitte und im Südosten ist die Gewittergefahr am größten. Eine örtliche Unwettergefahr kann nicht ausgeschlossen werden.

Bevor am Donnerstagabend der Wetterwechsel von Nordwesten eintritt, gibt es im Vorfeld im Süden die ersten kräftigen Gewitter. Dabei kommt es zu lokalen Sturmböen und Starkregen. Nach jetzigem Stand des kachelmann Super HD Wettermodel wird der Süden, Südwesten und der Südosten von den Gewittern erfasst. Bitte aber bedenken, dass diese Gewitter eng begrenzt auftreten.

Das Super HD Modell zeigt eine deutliche Gewitteraktivität ab dem Donnerstagnachmittag welche sich recht großzügig über den Süden und Südwesten verteilt.

 

Das HD Modell Deutschland sieht die Sache eher etwas verhalten  und beschränkt sich im aktuellen Modellauf auf den Süden von Deutschland. Zum Freitag überquert uns dann eine Kaltfront an deren Vorfeld es erneut zu Gewittern, kleinem Hagel und Sturmböen kommt. Wer jetzt denkt das die Dürre vorbei ist, hat sich leider in den Finger geschnitten. Viel Regen wird die nächsten 3 Tagen nicht bringen. Nur am Alpenrand besteht die Gefahr von unwetterartigen Regenmengen, wobei das noch nicht bestätigt ist.

 

Dies ist eine Berechnung der zusammengefassten Niederschläge bis zum kommenden Sonntag. Wie man sehen kann werden nur am Alpenrand und ganz im Norden markante Regenmengen berechnet. Im übrigen Deutschland bleibt es mit den Regenmengen eher bescheiden.  Ein Gewitterregen bringt noch lange keine Entspannung.

Über Angelo D Alterio 4293 Artikel
Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter/Meteorologe bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH und beim regionalen Wetterdienst WetterauwetterTV Meine Spezialgebiete sind neben allgemeinen Unwetterwarnungen, Sturm und Orkan Vorhersagen. Des Weiteren arbeite ich als Medienmeteorologe für regionale Radiosender. Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel.