Am Freitag beruhigt sich das Wetter,Hoch Herta gibt ein kurzes Gastspiel

Sturmtief Wilfried ist über den Tag hin über die Mitte von Deutschland gezogen,  gegen Abend/Nacht zieht das Randtief  aus Deutschland heraus. Am Freitag setzt sich mehr und mehr Hochdruckeinfluss (Herta) durch, somit wird das Wetter ruhiger.

In der Nacht zum Freitag schwächt sich der Wind weiter ab. Kommt es zu Beginn der Nacht vor allem noch in den östlichen Mittelgebirgen zu Böen Bft 7 und 8, in Kamm- und Gipfellagen auch zu Sturmböen so ist in der Frühe nur noch auf den Ostseeinseln bzw. in den Gipfellagen der östlichen Mittelgebirge mit steifen bis stürmischen Böen Bft 7-8 zu rechnen.

Die zu Beginn und bis in die erste Nachthälfte hinein vor allem in der Nordosthälfte auftretenden Schauer klingen rasch ab.

Am Freitag stellt sich in und an den Alpen allmählich eine Föhnlage ein. Dabei muss auf den Bergen mit Sturmböen, später auf den höchsten Gipfeln mit schweren Sturmböen um Süd gerechnet werden. In föhnanfälligen Tälern sind steife bis stürmische Böen möglich.

Im Nordwesten werden die Wolken dichter und vom Niederrhein bis westlich der Weser beginnt es am Nachmittag zu regnen. Die Höchstwerte liegen bei 7 Grad auf den Nordseeinseln sowie in den Mittelgebirgen, sonst bei 10 bis 15 Grad, am Alpenrand mit Föhnunterstützung noch etwas darüber.

Über Angelo D Alterio 4293 Artikel
Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter/Meteorologe bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH und beim regionalen Wetterdienst WetterauwetterTV Meine Spezialgebiete sind neben allgemeinen Unwetterwarnungen, Sturm und Orkan Vorhersagen. Des Weiteren arbeite ich als Medienmeteorologe für regionale Radiosender. Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel.