Am Freitag markante Kaltfront mit Sturm, Regen, Gewitter und Kälte

Aktualisiert am : von Angelo D Alterio

Am Freitag markanter Wetterwechsel mit Durchzug einer Kaltfront deutlich kühler. An der Nordsee Sturmgefahr.

Eine Überschrift die es in sich hat wenn man bedenkt, dass wir derzeit noch fast Deutschlandweit wunderbares spätsommerliches Wetter genießen dürfen. Bis zum Donnerstag ändert sich daran auch nicht viel. In im Bergland ein paar Gewitter ansonsten vor allem im Südwesten und Osten noch einmal 30 Grad möglich. Am Freitag wird erst einmal alles anders und wir können uns darauf besinnen, dass es auch einen Herbst gibt. Eine markante Kaltfront wird anfänglich den Nordwesten von Deutschland erreichen, welche die Temperaturen deutlich in den Keller drücken wird. Dazu schwere Sturmböen vor allem an der Nordsee möglich. Im Vorfeld der Kaltfront, dies besonders  im Norden, schauer und Gewitter möglich. Wie sie sehen, ist meine Überschrift in wenigen Sätzen erklärt.

Eine Kaltfront mit vielen Gesichtern

Ich möchte Ihnen nun einmal die Kaltfront anhand verschiedener Modelle zeigen und erklären. Dabei sind in jedem hier gezeigtem Modell andere Faktoren und Parameter entscheidend. Wiederum ein Anhaltspunkt für die Überschrift in diesem Artikel.

Die Kaltfront aus der Sicht des Signifikanten Wetters

Eines unserer Modelle zeigt das Signifikante Wetter, dabei werden viele Parameter sichtbar, wie z.B. Regen,Gewitter, Schnee, Nebel oder auch Glatteis. Dabei werden alle diese Parameter in Intensitäten eingeteilt. Nun kommen wir wieder zurück zu unserer Kaltfront die uns am Freitag überqueren wird.

So sieht unsere Kaltfront aus Sicht des Signifikanten Wetters aus. Wer ein geschulten Blick hat, wird sehr schnell feststellen, dass Regen wohl nicht eines der Probleme der Kaltfront sein wird. In vielen Fällen geht eine Kaltfront vor allem in den Sommermonaten immer mit starken Gewittern und heftigem Starkregen einher. Bei dieser Front ist das eher nicht der Fall. Dennoch sind Gewitter und Starkregen im Vorfeld nicht ausgeschlossen. (Größte Gefahr im Norden)

Erst warm, dann kalt

Natürlich, eine KALTfront macht beim ihren Durchgang natürlich erst einmal kalt. Dabei sind die Temperaturunterschiede nicht immer gleich. In unserem Fall am Freitag sieht man schon einen deutlichen Unterschied. So ist es Anfänglich vor allem im Süden und Osten noch an die 30 Grad, da kann man im Norden schon die dicke Jacke bei 14 Grad anziehen.

Jetzt kommt unsere Modellkarte der Luftmassenverteilung ins Spiel. Dort kann man eben die Temperaturunterschiede anhand der Luftmassen sehr deutlich erkennen. Ist es im Norden schon deutlich abgekühlt, wird im Süden noch geschwitzt. Und eben genau an dieser Luftmassengrenze kommt es in vielen Fällen zu heftigen Gewittern, Sturmböen und im Nachhinein zu Starkregen. In unserem Fall für den Freitag allerdings nicht so ausgeprägt.

Der Sturm und die Sturmböen am Freitag

Wie schon oben erwähnt wird es am Freitag vor allem an der Nordsee zum ersten Herbststurm kommen, wobei die Modelle nach wie vor schwanken zwischen Sturmböen und schweren Sturmböen. Dazu natürlich noch die Böen die eben entstehen können beim Durchzug der Kaltfront.

Jetzt kommt unser nächstes Wettermodell, welches  die Windböen in 10 Meter Höhe simuliert.  Wir sehen den Sturm an der Nordsee und wir sehen die Böen die beim Durchzug der Kaltfront entstehen können. Es sei gesagt, dass hier ein mögliches Potential errechnet wird, dass man auf keinen Fall Ortsgenau 1zu1 übernehmen darf.

Das war nun eine kleine Rundreise durch unsere Wettermodelle. Wie man sieht, es gibt eine Kaltfront woraus verschieden markante Wetterparameter resultieren. Ein Update zu Lage am Freitag gibt es dann Zeitnahe von Kollege Udo Karow.

Hat Ihnen mein Beitrag gefallen ? Dann bitte gerne in den Sozialen Medien teilen ! Danke

Nutzen Sie unser neues Modul der Wetterkarten ! Sie können jederzeit aktuelle Modellrechnungen abrufen. Ebenfalls können Sie über das Modul unser HD Wetterradar steuern. Regen oder Schnee ? Schauen und reagieren.  Ebenfalls neu bei unwetteralarm.com  Aktuelle Pegelstände aller großen deutschen Flüsse. Hochwasser oder Niedrigwasser, informieren Sie sich rechtzeitig über mögliche Gefahren.
Über Angelo D Alterio 3780 Artikel
Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH. Meine Leidenschaft ist die Meteorologie. Meine Spezialgebiete sind neben Unwetterwarnungen, auch Marketing, Medienmeteorologie und Produktmanagement . Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel