Am heutigen Tag dauern die kräftigen Niederschläge im Südosten an.

Aktualisiert am : by Angelo D Alterio

Wettergefahren am Dienstag Heute bleibt über dem Alpenraum eine markante Luftmassengrenze erhalten, die heiße Luft auf der Südseite von kühlerer Luft auf ihrer Nordseite trennt. Dabei werden teils intensive und gewittrige Regenfälle ausgelöst, die vor allem die Gebiete vom südöstlichen Baden-Württemberg bis nach Niederbayern und den Alpenrand erfassen.  Während sich sonst im Osten vorübergehend leichter Zwischenhocheinfluss auswirkt, gelangt in den Westen und Nordwesten höhenkalte Luft eines Atlantiktiefs. Damit kommen hier Schauer und örtlich kurze Gewitter auf. In den Folgetagen geht es wechselhaft weiter mit Sonnenschein, Schauern und auch Gewittern bei gemäßigten Temperaturen.Derzeit kommt es im Süden vereinzelt noch zu Gewittern. Später ziehen vom Hochrhein und den Alpen her kräftige Regenfälle auf, die teils schauerartig verstärkt und vor allem am Anfang auch von Gewittern durchsetzt sind. Sie ziehen weiter Richtung Ostbayern. In den Regionen südlich der Donau und im Bayerischen Wald ist dies der Beginn wiederholter kräftiger Regenfälle, die bis in die Nacht zum Mittwoch hinein oder Mittwochmittag andauern können. Dabei werden verbreitet Regenmengen über 35 l/qm innerhalb von 24 bis 30 Stunden erwartet. Am Alpenrand kann es teilweise zu unwetterartigen Dauerregenmengen zwischen 50 und 80 l/qm bis Mittwochvormittag kommen. Vereinzelt sind auch Regenmengen bis 100 l/qm möglich. Im Nordwesten ist es noch recht windig, an der Nordsee kann es zu einzelnen Windböen kommen. Am Tage dauern die kräftigen Niederschläge im Südosten an. Vor allem am Alpenrand und in Südostbayern können diese im Tagesverlauf auch wieder von teils starken Gewittern durchsetzt sein, so dass es lokal Starkregen geben kann. Dann können auch Unwetterschwellen für Starkregen (25 l/qm in 1 h, 35 l/qm in 6 h) überschritten werden. Ganz im Südosten kann es auch schwere Gewitter mit Hagel und schweren Sturmböen bis 100 km/h geben. Auch im Nordwesten kommen am Nachmittag Gewitter auf, die meist mit Wind- und teilweise auch Sturmböen, vereinzelt auch mit Starkregen verbunden sind. Am Mittwoch verbreitet wechselhaft mit Schauern und Gewittern, besonders zwischen NRW und dem Oberrhein bis rüber nach Ostdeutschland. Örtlich ist Starkregen möglich. In Bayern regnet es weiter verbreitet vom Alpenrand bis zum Bayerischen Wald, meist aber nur noch leicht bis mäßig. Freundlich und trocken ist es meist direkt an den Küsten. Dazu 13 Grad im Dauerregen, 17 im Nordwesten und bis 23 in der Lausitz.

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Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH. Meine Leidenschaft ist die Meteorologie. Meine Spezialgebiete sind neben Unwetterwarnungen, auch Marketing, Medienmeteorologie und Produktmanagement . Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel