Am Mittwoch Gewitter aus Südwesten, lokal auch Unwetter möglich

Aktuell herrscht weiterhin große Trockenheit über Deutschland dran wird sich für den Norden und Osten auch vorerst nichts ändern. Am heutigen Dienstag steigt die Gewittergefahr in einer Linie vom Schwarzwald bis zum Alpenrand an. Am Mittwoch kommen die Gewitter  weiter in die Landesmitte voran, sodass örtlich mit Unwetter durch heftigen Starkregen gerechnet werden muss.

Auf der Vorderseite bildet sich am Boden über Südfrankreich ein flaches Tief. Es sorgt für die Zufuhr von warmer und feuchterer Luft in den
Westen und Südwesten.

Die Luftmassengrenze kommt weiter nach Norden voran und liegt am Mittag etwa vom Emsland bis nach Oberfranken. Dem entsprechend steigen auch die CAPES im Südwesten und Westen an. Betroffen davon ist eine Region von der Eifel über Westhessen, Baden-Württemberg bis an den Alpenrand. Im Schwarzwald erreichen die CAPES Werte bis 1500 J/kg.

Schauen wir uns die aktuelle Modellrechnung von CosmoD2 an. Dort werden ab dem Mittag von Südwesten her kommend, lokal kräftige Gewitter simuliert. Dabei besteht vor allem wieder die Gefahr von heftigem Starkregen durch langsam ziehende Gewitterzellen.

Vor allem über der Eifel und dem Nördlichen Rheinland Pfalz werden lokal auch sehr kräftige Zellen simuliert, welche lokale Überflutungen auslösen können.

 

FAZIT: Aber den Mittagsstunden ist die Gefahr von Gewittern und Starkregen vor allem im Südwesten erhöht, lokale Unwetter können nicht ausgeschlossen werden. Im Osten und Norden bleibt es weiterhin freundlich und trocken.

Über Angelo D Alterio 4293 Artikel
Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter/Meteorologe bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH und beim regionalen Wetterdienst WetterauwetterTV Meine Spezialgebiete sind neben allgemeinen Unwetterwarnungen, Sturm und Orkan Vorhersagen. Des Weiteren arbeite ich als Medienmeteorologe für regionale Radiosender. Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel.