Am Tage kommt es zu weiteren Regen und Schneeschauern mit kurzen Gewittern.

Aktualisiert am : von Angelo D Alterio

Wettergefahren Montag 25-04-16Von Nordwesten her strömen weiterhin polare Luftmassen nach Deutschland. Unter Tiefdruckeinfluss gestaltet sich das Wettergeschehen dabei unbeständig und kalt.Am Montagmorgen besteht Glättegefahr durch überfrierende Nässe, vor allem im Bergland durch überfrierenden Schneematsch.Auf dem Nordatlantik liegt ein kräftiges Hoch mit Zentrum westlich von Island und bei Grönland. Als Gegenpol erstreckt sich eine umfangreiche Tiefdruckzone von Skandinavien über Mittel- und Osteuropa bis nach Italien und zum Balkan. Damit gelangt aus Norden kalte Luft arktischen Ursprungs nach Deutschland, die sich auf ihrem weiten Weg über die Nordsee aber etwas erwärmen kann. Im Dezember oder Januar hätten wir bei dieser Wetterlage winterliches Wetter bis ins Tiefland. Zum Montagabend nähert sich ein Tief von der Nordsee dem Nordwesten Deutschlands, das bis Dienstag nach Norddeutschland zieht. Damit kommen teils kräftige Regen- und Schneefälle auf.Im Tagesverlauf kommt es zu weiteren Regen-, Graupel- und Schneeschauern mit kurzen Gewittern. Dabei verschiebt sich der Schwerpunkt in die Nordosthälfte. Im Westen und Südwesten sind die Schauer seltener. Dort steigt die Schneefallgrenze bis in die Hochlagen, während weiter nach Osten diese meist um 400 m erwartet wird, lokal auch darunter.Ab Mittag greifen von Nordwesten länger andauernde Niederschläge über, die bis zum Abend etwa bis zur Mitte vorankommen. Dabei fällt nur in den Hochlagen noch Schnee, sonst Regen. Zudem frischt im Tagesverlauf der auf südwestliche Richtungen zurückdrehende Wind böig auf. Dabei können besonders in der Westhälfte Böen , vereinzelt auch stürmische Böen, in höheren Lagen Sturmböen auftreten.Am Dienstag zieht von der Nordsee ein kräftiges Tief nach Deutschland. Grundsätzlich bilden sich in der höhenkalten Luft verbreitet zahlreiche und teils kräftige Schauer, die bis in tiefe Lagen bei starker Intensität mit Schnee und Graupel vermischt sowie vereinzelt von Blitz und Donner begleitet werden. Ab etwa 200 bis 500 Meter fällt durchweg Schnee. In den Mittelgebirgen und an den Alpen schneit es länger anhaltend und es muss streckenweise mit winterlichen Straßenverhältnissen gerechnet werden. Aufgrund der fortgeschrittenen Jahreszeit setzt aber zwischen den Schauern auch in höheren Lagen immer wieder Tauwetter ein. Am Südrand des Tiefs sind wahrscheinlich im Westen und der Mitte stürmische Böen, bei Gewittern auch Sturmböen bis 80 km/h möglich. Die Höchstwerte liegen in der Nordhälfte in sonnigen Abschnitten um 10, in Schauern bei 2 bis 5 Grad. Sonst werden je nach Höhenlage 2 bis 8, im Süden am Oberrhein maximal 9 Grad erreicht.

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Über Angelo D Alterio 3782 Artikel
Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH. Meine Leidenschaft ist die Meteorologie. Meine Spezialgebiete sind neben Unwetterwarnungen, auch Marketing, Medienmeteorologie und Produktmanagement . Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel