An den Alpen wird es zunehmend föhnig

Wettergefahren Sonntag 03-04-16Das Hoch „Leo“ verlagert seinen Schwerpunkt am Sonntag rasch zum Schwarzen Meer. Gleichzeitig liegt vor Westeuropa ein Tiefdrucksystem. Zwischen den beiden Druckgebilden weht mit südlicher bis südöstlicher Strömung deutlich wärmere Luft heran. Diese Wetterlage bleibt in den kommenden Tagen grob bestehen, wobei Ausläufer der Atlantiktiefs zeitweise die Westhälfte Deutschlands mit Regen und etwas kühlerer Luft erreichen.Tagsüber schwächt sich der Wind am Erzgebirge allmählich wieder ab.An den Alpen wird es zunehmend föhnig, auf exponierten Alpengipfeln kann es im Tagesverlauf stürmische Böen oder Sturmböen aus südlichen Richtungen geben. Auch im Westen lebt der SSW-Wind etwas auf, warnwürdige Böen sind dort aber wahrscheinlich meist nicht zu erwarten. Lediglich in der Eifel sind mittags und nachmittags einzelne Böen nicht auszuschließen. Im Westen und Südwesten kommen teils schauerartig verstärkte Regenfälle auf, dabei besteht zum Abend hin ein geringes Gewitterrisiko. Am Montag im Westen und Südwesten bewölkt und hier regnet es zeitweise oder es sind Schauer unterwegs, nachmittags und abends stellenweise auch Gewitter, vor allem im Schwarzwald und auch am Alpenrand sind Schauer oder Gewitter möglich. Die Temperaturen steigen auf 15 bis 22 Grad an, nur in Küstennähe ist es bei Seewind deutlich frischer.

Über Angelo D Alterio 4293 Artikel
Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter/Meteorologe bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH und beim regionalen Wetterdienst WetterauwetterTV Meine Spezialgebiete sind neben allgemeinen Unwetterwarnungen, Sturm und Orkan Vorhersagen. Des Weiteren arbeite ich als Medienmeteorologe für regionale Radiosender. Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel.