Unwetter Spezial

In der Nacht zum Samstag von Nordwesten teils kräftige Regenfälle

17. März 2017 Angelo D Alterio 0

Schon am heutigen Freitag bekommen wir die schwache Kaltfront von Tief  Christoph zu spüren, wobei diese von Norden bis in die Mitte nicht wirklich wetterwirksam ist. Weiter in Richtung Südosten können sich auch kräftige Schauer oder gewittrige Schauer ausbilden. Schon in der Nacht zum Samstag breiten sich kräftige Regenfälle von Nordosten  über das ganze Land aus. Die Schneefallgrenze sinkt dabei auf 800 bis 600 Meter ab. Dazu weht mäßiger bis frischer, im Mittelgebirgsraum sowie am Alpenrand und an der Nordsee starker, in Böen teils Sturmstärke erreichender West- bis Südwestwind. In den höheren oder exponierten Gipfellagen der Gebirge sind auch schwere Sturmböen bis hin zu orkanartigen Böen möglich. Am Samstag besteht vor allem im Süden und in der Mitte die Gefahr von ergiebigen Niederschlägen, kleine Bäche und Flüsse können dabei kurzzeitig ausufern. Sturmböen bis ins Flachland sind dabei möglich in höheren Lagen auch schwere Sturmböen. Im Norden von Deutschland sind auch kurze Gewitter mit Graupel möglich.  

Unwetter Spezial

Ab Freitag übernehmen die Tiefdruckgebiete die Oberhand

15. März 2017 Angelo D Alterio 0

Den morgigen Donnerstag sollten alle Frühlingfans genießen, denn ab Freitag wird  alles anders. Die Wetterlage stellt sich um und Tiefdruckgebiete übernehmen die Oberhand in Deutschland Schon am Freitag erreicht uns das erste Tiefdruckgebiet, dass deutliche kühlere Luft nach Deutschland lenkt. Die Front dieses Tiefdruckgebietes überquert uns mit Regen, dieser setzt am Freitagmorgen zuerst im Gebiet der Nordsee ein, gegen Mittag verlagert es sich gen Osten. Die Schneefallgrenze sinkt dabei von 1500 Meter bis zu 400 Meter ab, allerdings werde keine markanten Schneefälle erwartet. Hinter dieser Kaltfront wird es dann zeitweise wieder aufgelockerte Bewölkung geben mit Schauern. Labile Schichtungen sorgen dann vor allem im Norden und Nordwesten für kräftige Schauer ! (Graupel und kurze Gewitter nicht ausgeschlossen) Im Bereich der Kaltfront sind starke bis stürmische Böen möglich, im Bergland auch Sturmböen.  Am Samstag kommt dann das nächste Tiefdruckgebiet, dass uns beglücken wird. Sehr wahrscheinlich wird sein Kern über Norddeutschland gen Osten ziehen.  Vor allem im Westen, Süden und in der Mitte von Deutschland besteht die Gefahr von Dauerregen. Ebenso besteht die Gefahr von Sturmböen im Bergland auch schwere Sturmböen, in den Alpen auch Orkanböen möglich. Fazit: Das Wochenende fällt sprichwörtlich ins Wasser, man sollte die Aktivitäten in die 4 Wände verlagern, ob wohl man ja immer sagt. Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung 🙂 Die Regensummen bis zum kommenden Montagmorgen aus dem HD-Modell. In einigen deutschen Mittelgebirgen werden [weiterlesen]

Dauerregenwarnung am Wochenende
Unwetter Spezial

Am Wochenende Schmuddelwetter mit Regen und Wind in Deutschland

14. März 2017 Angelo D Alterio 0

Nachdem uns in dieser Woche die Hochs  (Johanna und Kathrin) relativ schönes und trockenes Wetter bescheren, deutet sich zum Wochenende eine Wetterumstellung an, welche dann mit Wind und Regen einhergehen wird. Nach jetziger Modelllage werden uns am Samstag und auch am Sonntag mehrere Fronten von  atlantischen Tiefs überqueren, diese bringen dann örtlich viel Regen mit. In Staulagen der Mittelgebirge können auch die Warnschwellen erreicht werden, dies ist aber noch nicht sicher. Auch der Wind wird am Wochenende deutlich zulegen, allerdings sind derzeit noch keine großen sturmgefahren zu erkennen, dennoch sind zeitweise auch Böen zwischen 60 und 70 km/h zu erkennen, dass muss natürlich im laufe der Woche noch konkretisiert werden. Das deutsche Modell sieht die Regenmengen zusammengefast vom 14-19 März so. Wobei es da noch Unterschiede zu anderen Wettermodellen gibt.   FAZIT: Das Wochenende wird wohl schmuddelig und nass, deshalb am besten den kommenden Donnerstag genießen, denn da zeigt uns Hoch Kathrin wie der Frühling riecht 🙂

Unwetter Spezial

Tornado über dem Landkreis Würzburg am Donnerstagnachmittag

9. März 2017 Angelo D Alterio 0

Am heutigen Donnerstag hat sich im Bereich Rimpar, Kürnach,  Unterpleichfeld (Landkreis Würzburg) ein Tornado gebildet und nach ersten Angaben von Augenzeugen auch erhebliche Schäden verursacht.  Wir haben einige Fotos und Augenzeugenvideos, die deutlich die Trichterbildung  zeigt. Gegen 17: 15 wurde die Trichterwolke zum ersten Mal gesichtet. Monika Brinkmann hat dieses Video im Bereich Rimpar aufgenommen Nach ersten Angaben gibt es wohl erhebliche Schäden wie unter anderem im Bereich der Gemeinde Kürnach Foto: Tobias Hörmann Augenzeugen beobachteten die ausgeprägte Trichterwolke, die zeitweise praktisch bis zum Boden hinabreichte.

Unwetter Spezial

Im Tagesverlauf kräftige Schauer und vereinzelt Gewitter möglich

9. März 2017 Angelo D Alterio 0

Wie man vielleicht schon gemerkt hat, sind die Temperaturen deutlich angestiegen, dass liegt daran das von Westen mildere Luft nach Deutschland eingeströmt ist.  In den höheren Luftschichten allerdings weht kältere Luft heran, dadurch werden örtlich kräftige Schauer und vereinzelt Gewitter ausgelöst. Durch die höhenkalte Luft  werden Temperaturgegensätze aufgebaut, die dann zum auslösen von Schauern und Gewitter führen können, diese dann auch mit Sturmböen, Graupel und/oder Starkregen einhergehen können. In den letzten 24 Stunden ist durch das große Frontensystem  schon einiges an Wasser vom Himmel gefallen, dadurch sind, in Verbindung mit Schneeschmelze in den Bergen einige kleine Flüsse und Bäche ausgeufert. Vor allem in einem Streifen von NRW über Niedersachsen, Thüringen, Sachsen Anhalt bis nach Sachsen, die Gewitterwarnscheinlichkeit am größten. Das Super HD Modell (18:00 Uhr) zeigt die möglichen Gewitter (ROSA) die sich bilden können, aber nicht müssen.

Unwetter Spezial

Unwetterwarnung vor ergiebigem Dauerregen in Baden Württemberg

8. März 2017 Angelo D Alterio 0

Tief Adriano zieht mit seinem Frontensystem über Deutschland, dabei wird ein ausgeprägtes Regenband nach Deutschland geführt, von Westen her fängt es ergiebig an zu regnen. Da die Schneefallgrenze deutlich ansteigt, besteht vor allem im Schwarzwald und am Alpenrand die Gefahr durch Hochwasser. (Ausgelöst durch Tauwetter und Dauerregen) Bis zum Donnerstagabend kommen gebietsweise mehr als 50 Liter pro Quadratmeter zusammen, in einzelnen Staulagen sind auch Mengen bis etwa 100 Liter möglich. An Bächen und kleineren Flüssen ist örtlich durchaus kleines Hochwasser  möglich. Aktuelle Unwetterwarnung für den Schwarzwald Es tritt ergiebiger Dauerregen wechselnder Intensität auf. Dabei werden Niederschlagsmengen zwischen 40 l/m² und 70 l/m² erwartet. In Staulagen werden Mengen bis 90 l/m² erreicht. Oberhalb von 800 m kommt es zusätzlich zu Tauwetter.

Unwetter Spezial

Bilder aus der Stratosphäre bei Nacht. Ruhrgebiet und Münsterland

7. März 2017 Angelo D Alterio 0

Wir möchten euch ein Video vorstellen, dass Julian Weßel, Student der  Geophysik an der Uni  Münster produziert hat. Am Wochenende ist es ihm gelungen Bilder aus der Stratosphäre bei Nacht zu schießen. Dazu hat er  einen Wetterballon mit Helium befüllt und daran eine Box aus Styropor inklusive einer hochsensiblen Kamera gehängt. Der Ballon ist darauf hin über dem nördlichen Ruhrgebiet und dem Münsterland aufgestiegen. Desweiteren gibt es noch Informationen über das Projekt auf seiner Webseite (in Englisch)   Das Video seiner eindrucksvollen Bilder könnt ihr hier sehen. Am letzten Wochenende habe ich (Julian) einen Wetterballon bei Nacht in die Stratosphäre starten lassen. Daran befestigt war eine Styroporbox, die eine hoch sensible Kamera, einen GPS Tracker und einen Datenlogger mit sich führte. Um Sterne und Erde in völliger Dunkelheit auf Film aufzunehmen benötigt man eine Kamera, die sehr Lichtintensiv ist. In diesem Fall eine Sony a7sII. Der Ballon wurde nun mit 7000L Helium gefüllt um der gesamten Ladung genügend Auftrieb zu geben. Die Kamera mit dem Ballon erreichte eine maximale Höhe von 27000m und konnte Sterne, fast ohne die Beeinflussung der Atmosphäre aufnehmen. Nur Astronauten auf der ISS hatten in dieser Nacht einen vergleichbaren Ausblick auf Erde und Weltraum. Nachdem der Ballon seine Elastizitätsgrenze erreicht hat ( der Ballon dehnt sich Aufgrund des niedrigeren Aussendrucks auf fast 10m Durchmesser aus) platzt dieser und die Gesamte Ladung fällt mit einem Fallschirm zurück auf die [weiterlesen]

Unwetter Spezial

Viel Regen im Schwarzwald- Nasse Zeiten

7. März 2017 Angelo D Alterio 0

In den Staulagen des Schwarzwaldes in den nächsten Tagen viel Regen möglich örtlich bis zu 100 Liter pro Quadratmeter.   Schaut man sich die Regensummen seit Monatsbeginn an, dann sieht man, dass vor allem im Schwarzwald bisher reichlich Niederschläge gefallen sind. Das meiste davon kam als Schnee herunter. Dies ändert sich ab morgen, wenn die Schneefallgrenze deutlich ansteigt und der Schnee bis in die höchsten Lagen des Schwarzwaldes in Regen übergeht. Die Karte aus dem HD-Modell zeigt, dass bis zum Freitagmorgen vor allem in Staulagen örtlich mehr als 100 Liter Regen pro Quadratmeter möglich sind.  

Unwetter Spezial

Schwere Orkanböen toben derzeit im westlichen Frankreich

6. März 2017 Angelo D Alterio 0

Ein kleines aber intensives Randtief (Yannik) , das vom Ärmelkanal in Richtung Südosten über  Frankreich zieht, hat in der Bretagne zu extremen Orkanböen bis 195 kmh geführt.  Auch im weiteren Verlauf in Richtung Landesmitte wird es in Frankreich stürmisch werden. Die extremen Böen bis 8 Uhr heute morgen mit Spitzenwerten bis fast 200 km/h in der Bretagne. Am berühmten Leuchtturm Quessant, ein paar Kilometer vor der Küste, wurden 191 km/h gemessen. In den betroffenen Regionen sind  etliche Haushalte ohne Strom, Bäume sind entwurzelt worden. Teilweise ist der Verkehr völlig zum erliegen gekommen.  

Unwetter Spezial

Am Donnerstag erneuter Sturm über Teilen von Deutschland möglich

1. März 2017 Angelo D Alterio 0

Am heutigen Mittwoch bildet sich ein neues Randtief mit dem Namen Wilfried, dieses Randtief wird am kommenden Donnerstag 02-03-17 von Westen her über die Mitte von Deutschland ziehen. Am Südrand des Tiefs baut sich ein Sturmfeld auf, das etwa von NRW bis nach Brandenburg und Sachsen reicht. Weiter im Süden ist vor allem das Bergland betroffen. Und wie immer, ist die genaue Zugbahn und Intensität  noch nicht sicher voraussagbar. Wir müssen schon in der Nacht zum Donnerstag im Westen mit einer deutlicher Windzunahme rechnen.  Die Karte aus dem HD-Modell zeigt die erwarteten Böen am Donnerstagmittag. Wir halten euch diesbezüglich natürlich auf dem laufenden.  Warnungen vor Sturm, werden Zeitnahe ausgegeben. Das HD Modell zeigt die möglichen Windspitzen am Donnerstagmittag gegen 12.00 Uhr

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Am Donnerstag erneuter Sturm in NRW möglich

27. Februar 2017 Angelo D Alterio 0

Es scheint sich eine turbulente Wetterwoche in Deutschland anzubahnen, so haben wir am Donnerstag auch erneut einen neuen Sturm auf dem Schirm, der von Westen bis nach Osten über Deutschland hinweg ziehen könnte. Es sei allerdings gesagt, dass sich an der jetzigen Modelllage noch einiges ändern kann, sprich die Intensität und auch die Zugbahn sind noch überhaupt nicht sicher. Ein umfangreicher Tiefdruckkomplex verlagert sich am Rosenmontag und Fastnachtdienstg Richtung Skandinavien und wird auch auf Mitteleuropa übergreifen. Damit überqueren uns in Deutschland bis Donnerstag immer wieder Fronten und kleinere Randtiefentwicklungen an der Südseite des Zentraltiefs. Bis Donnerstag kommen besonders in den westlichen und südwestlichen Mittelgebirgen teilweise 50 bis 70 Liter/qm zusammen. Bäche und kleinere Flüsse werden anschwellen, große Hochwassergefahr besteht aber wahrscheinlich nicht. Wir halten euch diesbezüglich natürlich auf dem laufenden. So sieht das HD Modell derzeit die mögliche Sturmlage am Donnerstag den 02-03-17. Es ist aber noch total unsicher und deshalb weitere Berichte abwarten. Fabian Runau von kachelmannwetter schreibt dazu folgendes: Bis Donnerstag weitere Sturmentwicklungen möglich Wo schon der Dienstag noch recht unsicher ist, wollen wir für Mittwoch und Donnerstag gar nicht so ins Detail gehen. Es sind jedenfalls weitere Sturmentwicklungen möglich, tendenziell nach jetzigem Stand am ehesten in der Südhälfte Deutschlands.