Deutschland wird von Sturmfeldern und ergiebigen Niederschlagsgebieten überquert.

An diesem Wochenende erwartetet uns eine sehr kräftige nordwestliche Höhenströmung über Deutschland, ausgelöst durch die weitere Kräftigung des Azorenhochs und gleichzeitiger Entwicklung weiterer kräftiger nordatlantischer Tiefdruckgebiete

Im Tagesverlauf frischt der Wind weiter auf, dabei muss vor allem an der Nordsee bis nach Niedersachsen, Thüringen, Sachsen Anhalt, Sachsen und Brandenburg mit kräftigen Sturmböen gerechnet werden. Auch in der Mitte und im Süden weht der Wind kräftig, am Alpenrand auch schwere Sturmböen möglich.

Nahezu überall in Deutschland fällt Regen, der mitunter auch mal kräftiger ausfallen kann. Im Bergland fällt anfangs teilweise bis 800 m Schnee, später steigt die Schneefallgrenze von Westen über die Kammlagen der Mittelgebirge hinaus an.

In den Staulagen der Mittelgebirge und an den Alpen regnet es schon kräftiger, dort fallen bis heute Abend 20 bis über 40 l/qm Regen.

Im Norden und in den mittleren Gebieten flaut am Nachmittag bis zum Abend der Wind ab. Im Süden bleibt es jedoch windig mit steifen Böen in freien Lagen; im Bergland treten Sturmböen, auf höheren Berggipfeln schwere Sturmböen auf.

In der Mitte und im Süden von Deutschland besteht eine aktuelle Dauerregenwarnung.

Im Norden sind im Tagesverlauf Graupel und kurze Gewitter möglich. In der Nacht zum Sonntag wird es im Westen und Süden weiterhin regnen,in Weststaulagen einiger Mittelgebirge und am Alpenrand mit ergiebigen Mengen.

Über Angelo D Alterio 3623 Artikel
Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH. Meine Leidenschaft ist die Meteorologie. Meine Spezialgebiete sind neben Unwetterwarnungen, auch Marketing, Medienmeteorologie und Produktmanagement . Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel