Die Kaltfront von Sturmtief Quentin erreicht am Mittag Bayern

Am Mittag erreicht die Kaltfront von Sturmtief Quentin auch Bayern, diese zieht vom nördlichen Bayern bis zu den Alpen hinweg. Hinter dieser Kaltfront wird es wieder deutlich kühler. In den Kammlagen der bayrischen Mittelgebirge muss  mit stürmischen Böen gerechnet werden.

Am Samstagvormittag zeigt sich am bayrischen Alpenrand anfangs noch die Sonne, sonst ist der Himmel meist bedeckt. Von Hessen und Thüringen her zieht Regen nach Unter und Oberfranken, der gegen Mittag die Donauregion, nachmittags das Alpenvorland und zum Abend die Alpen erreicht.

Im oberen Bayerischen Wald sind Schneeflocken dabei, in den Alpen liegt die Schneefallgrenze zunächst bei 1700 m.

Die Temperaturen steigen in den östlichen Mittelgebirgen meist nicht über 6 Grad nur in der Bodenseeregion gibt es noch einmal 12 Grad bei Sonne.

In der Nacht zum Sonntag fällt an den bayrischen Alpen und im angrenzenden Vorland noch längere Zeit Regen, die Schneefallgrenze sinkt in der zweiten Nachthälfte auf 1000 bis 800 m.

Sonst lockern die Wolken auf, nur an den östlichen Mittelgebirgen ziehen noch schwache Regen-, oberhalb 600 bis 800 m Schneeschauer durch. Die Temperatur sinkt auf +4 bis -2 Grad. Dabei muss vor allem im Bergland mit Glätte durch gefrierende Nässe und Schneematsch gerechnet werden.

Foto: Kleinwalsertal Bayern 22-04-17 Monika Gmeiner UWA Wettermelder



Über Angelo D Alterio 2848 Artikel

Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH. Meine Leidenschaft ist die Meteorologie. Meine Spezialgebiete sind neben Unwetterwarnungen, auch Marketing, Medienmeteorologie und Produktmanagement . Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel

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