Die Nacht zum Freitag bleibt ohne Wettergefahren

Keine Wettergefahren in der Nacht zum FreitagEine Hochdruckbrücke vom Hoch Norbert reicht von Schottland quer über Mitteleuropa hinweg bis zum Balkan. Dabei wird es in Deutschland heute Nachmittag vielfach sonnig sein. Am Freitag wird die Hochdruckbrücke rasch abgebaut und am Wochenende bestimmen wieder Tiefdruckgebiete mit immer kühlerer Luft das Wetter in Deutschland. Ab Sonntag stellt sich die Wetterlage grundlegend um und von Norden fließt kalte Polarluft ein. Bis zum Abend scheint vielerorts die Sonne. Entlang der vorpommerschen Ostseeküste können an exponierten Lagen starke Windböen aus Nordwest auftreten, ansonsten sind keine Warnungen erforderlich.In der kommenden Nacht gibt es an der Ostsee und an der nordfriesischen Küste einzelne starke Windböen, auf Rügen eventuell auch stürmische Böen. Bei wolkigem bis klarem Himmel tritt im Osten und in einigen Mittelgebirgstälern noch vereinzelt Bodenfrost, in ungünstigen Lagen vielleicht auch Luftfrost, auf.Sonst sind meist keine Warnungen erforderlich. Am Freitag sind insgesamt wieder mehr Wolken unterwegs, aber dennoch ist es nicht unfreundlich. Richtung Ostsee ist es am sonnigsten, doch auch vom Erzgebirge bis zur Nordsee und zum Emsland scheint noch oft die Sonne. Dicker sind die Wolken von der Eifel bis zum Oberrhein und zum Alpenrand hin. Im Tagesverlauf kann es hier auch gebietsweise ein wenig Regen geben, vor allem vom Eifelumfeld bis nach Nordbaden sowie im Südschwarzwald und am Alpenrand. Die Temperaturen erreichen in der Nordhälfte nur noch 9 bis 13 Grad, sonst nach Süden 13 bis 17, am Oberrhein und in Niederbayern bis 19 Grad. In der Nacht zum Samstag kann sich abseits der Küsten im Norden und auch in der Mitte leichter Frost einstellen.

Über Angelo D Alterio 4293 Artikel
Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter/Meteorologe bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH und beim regionalen Wetterdienst WetterauwetterTV Meine Spezialgebiete sind neben allgemeinen Unwetterwarnungen, Sturm und Orkan Vorhersagen. Des Weiteren arbeite ich als Medienmeteorologe für regionale Radiosender. Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel.