Nachmittags neue Störung mit Schauern und Gewitter! Gefahr schwerer Sturmböen!

Unwetterwarnung Sturm / Orkan Stufe ” ROT ” : Im Harz und Erzgebirge oberhalb 1000 Meter schwere Sturmböen teils auch mehr möglich !

Wetterwarnung Sturm / Orkan Stufe ” ORANGE ” : Lokal Sturmböen möglich, dieses vor allem in Hochlagen, exponierten freien Lagen und in Schauernähe !

Wetterwarnung Starkregenschauer / Gewitter Stufe ” ORANGE ” : Im Nordosten einzelne Gewitter mit Graupel und Sturmböen möglich !

Wetterhinweis Stufe ” ROT ” : Aufzug einer neuen Störung möglich. Dabei kräftige Schauer und Gewitter möglich ! Hierbei kann es zu schweren Sturmböen Stärke 10 Beaufort kommen !

Wetterhinweise : In den meissten Gebieten treten immer wieder steife, teils stürmische Böen auf ! Am Sonntag könnte es dann über der Südhälfte zu einer Sturmlage kommen !

 

Die Wetterlage :

Deutschland liegt auch heute unter Tiefdruckeinfluss und einströmender kalter Meeresluft. Durch einen erhöhten Druckunterschied macht sich auch der Wind deutlich bemerkbar. Über der Nordsee zeigt sich eine Störung die uns im Nordwesten am Nachmittag erreichen kann.

Durch seine Lage am linken Jetauszug unterliegt das kleine Tief positiver Vorticityadvektion und kann somit weiter aktiv bleiben eventuell auch vertiefen. Im Bereich dieser Störung kann es zu Schauern und Gewittern kommen die teilweise auch kräftiger, eventuell sogar organisiert auftreten können aufgrund vorhandener vertikaler Windscherung.

Das kleine Tief wird uns rasch ostwärts überqueren. Die Gegenspieler der Tiefs sind die Hochdruckgebiete im Mittelmeerraum und den Azoren die mit einem deutlichen Druckunterschied nach Norden hin die Westströmung aufrecht halten und es immer wieder Störungen geben kann die unser Wetter beeinflussen.

Der Sonntag ist noch nicht 100 % sicher. Das deutsche Modell rechnet ein Randtief das über Deutschland hinweg zieht und vorraussichtlich über der Südhälfte eine Sturmlage bringen kann, teils auch schwerer Sturm. Das Tief ist eingebettet in ein Frontensystem das sich von Nordrussland bis auf den Atlantik erstreckt.

Zu den Hochdruckgebieten im Süden kann sich dabei ein hoher Druckunterschied aufbauen was sich beim Wind wiederspiegelt. Das Tief liegt vorraussichtlich am linken Jetauszug und rechten Jeteinzug unter positiver Vorticityadvektion mit deutlichen Hebungsimpulsen. Weitere Tiefs liegen im Norden und halten im Zusammenspiel mit dem Azorenhoch die Westwetterlage am Leben.

Am Montag dreht die Strömung auf Nordwest und es gelangt kältere Luft nach Deutschland was sich im wechselhaften Aprilwetter zeigen wird. Durch einen Druckunterschied zwischen Südwest und Nordost wird der Wind weiterhin ein Thema bleiben.

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Über Udo Karow 1614 Artikel
Meine Spezialgebiete: Synoptik,Radarmeteorologie,Satellitenmeteorologie, Karten lesen und analysieren, Radiosondenaufstiege auswerten