Extrem-Wetter-Index Mitteleuropa 10-11-2017

Am heutige Freitag nimmt der Einfluss von Tiefdruckgebieten über Nord und Osteuropa zu. Dabei steigt der Extrem-Wetter-Index  „Niederschlag“ und „Windböen“ auf geringe bis leicht erhöhte Gefahr an.

Bitte beachten Sie, dass dies eine Modellrechnung für die nächsten 24 Stunden darstellt. Durch klicken auf die Karte können Sie die aktuellen Modell-Updates verfolgen.

Diese Karte des Extremewetter-Index zeigt, wo nach den Berechnungen des ECMWF Wettermodells extreme, außergewöhnliche Bedingungen bezüglich der maximal berechneten Windgeschwindigkeit (Windböen) in einem gewählten Zeitraum von 24 Stunden angenommen werden.

Bei deutlich postiven Werten sieht die Berechnung im Vergleich zum langjährigen Mittel außergewöhnlich hohe Windgeschwindigkeiten in der Region. So können mögliche Sturmereignisse erkannt werden, sie lassen sich eingrenzen und dessen Heftigkeit einordnen.

Die Einordnung des Extremewetter-Index erfolgt immer mit einem Abgleich der derzeitigen Modellklimatologie. Beispielsweise würde ein Sturm in Deutschland im Juli außergewöhnlicher eingeordnet, als in der gleichen Region mit den gleichen Windspitzen im November oder Dezember.

Über Angelo D Alterio 3627 Artikel
Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH. Meine Leidenschaft ist die Meteorologie. Meine Spezialgebiete sind neben Unwetterwarnungen, auch Marketing, Medienmeteorologie und Produktmanagement . Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel