Heute im Bergland Schneefall. Gebietsweise Frost und Glätte.

Aktualisiert am : by Angelo D Alterio

Ein zweites Tief von Julia zieht bis zum Nachmittag nach Bayern und morgen weiter zum Balkan. Dabei wird neue kalte Luft bis zu den Alpen gelenkt. In den Niederungen geht es meistens nasskalt weiter, ab etwa 400 bis 600 m sieht es aber winterlich aus.

Am Samstag baut sich das Hoch Siegfried über Dänemark auf und verlagert sich bis zum Montag nur langsam in Richtung Polen.  Dabei werden Tiefausläufer vom Atlantik von uns fern gehalten und es geht bis in die neue Woche dann teils sonnig, teils neblig oder trüb weiter und in kalter Luft bleibt es weitgehend trocken.

Im Laufe des Freitagvormittags greifen die Niederschläge auf den Osten über, wo es bis in tiefere Lagen leicht schneit.

Ansonsten liegt die Schneefallgrenze zwischen 400 und 800 Metern. Oberhalb davon kommen 5 bis 10, an den Alpen und in den Staulagen der östlichen Mittelgebirge auch mehr als 10 Zentimeter Neuschnee bis zum Abend zusammen. Der Wind flaut dagegen allmählich ab. Warnrelevante Böen sind dann bis Mittag nur noch auf höheren Berggipfeln Süddeutschlands zu erwarten. Am Nachmittag sind dann keine warnwürdigen Böen mehr zu erwarten.

In der kommenden Nacht vor allem vom Bayerischen Wald bis zum Alpenrand und Bodensee meist noch dichte Wolken mit Schneeregen oder Schneefall, einige Auflockerungen gibt es von Franken bis zum Oberrhein, doch auch hier noch einzelne Schauer.

Weiter nach Norden sind nur wenige Wolken am Himmel, oft ist es klar, es kann sich aber Nebel und Hochnebel bilden.

Die Luft kühlt sich direkt am Meer auf 5 bis 3 Grad ab, sonst auf +2 bis -3 Grad, wo es lange klar ist auf -3 bis -6 Grad. Über Schnee in den nördlichen und östlichen Mittelgebirgen sind auch vereinzelt -6 bis -10 Grad denkbar.

Am Samstag  im Erzgebirge, am Bayerischen Wald und südlich der Donau meist noch viele Wolken mit ein wenig Schnee oder Schneeregen.

Erst nachmittags stellenweise Auflockerungen. Sonst starten wir teils mit Nebel, Hochnebel und streckenweise glatten Straßen.

Tagsüber scheint vor allem nach Nordosten aber vielfach die Sonne. Nachmittags ziehen zwischen der Ems und der Saar neue Wolken aus Westen auf, es bleibt aber weiter trocken. Höchstwerte 0 bis 6 Grad.

wettergefahren-am-freitag-11-11-2016

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Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH. Meine Leidenschaft ist die Meteorologie. Meine Spezialgebiete sind neben Unwetterwarnungen, auch Marketing, Medienmeteorologie und Produktmanagement . Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel