Heute im Bergland und an Küsten auffrischender Wind. In den Alpen einsetzender Föhn.

Aktualisiert am : by Angelo D Alterio

Über Skandinavien liegt weiterhin das umfangreiche und kräftige Hochdruckgebiet Peter, es schwächt sich aber langsam ab. Das Tief Brigitte liegt derzeit über Südwesteuropa und verlagert seinen Schwerpunkt bis zum Wochenende in Richtung Großbritannien. Es lenkt vor allem in den Süden und Westen Deutschlands merklich mildere, aber weiter meist feuchte Luft. In den Osten und Norden strömt aber immer noch feuchte und auch sehr kühle Luft aus Osteuropa ein. In wie weit sich auch im Norden und Osten zur neuen Woche mildere Luft durchsetzen kann, ist noch nicht sicher.

Heute lösen sich die Nebelfelder im Süden unterschiedlich schnell auf. Ansonsten frischt der östliche Wind besonders an und auf der See sowie in höheren Lagen zunehmend auf mit Böen 7 bis 8 Bft, in exponierten Kamm- und Gipfellagen auch Sturmböen . Ab dem Nachmittag sind auch in windexponierten tieferen Lagen einzelne steife Böen möglich.An den Alpen stellt sich eine Föhnlage ein. Am Nachmittag nimmt der Wind zu. Dann sind auf exponiereten Alpengipfeln Sturmböen ( und in den Föhntälern starke Böen möglich.

In der Nacht zum Freitag ist der Himmel im Norden und Osten teils nur gering bewölkt, gebietsweise auch klar und es bleibt trocken. In der Südwesthälfte werden die Wolken dichter. Im südlichen baden-Württemberg und später auch von der Pfalz bis zum Saarland kann etwas Regen fallen. Die Temperaturen sinken auf 8 bis 3 Grad.

Am Freitag von der Nordsee über die gesamte Westhälfte hinweg bis zum Oberrhein dichte Wolken, besonders am Vormittag gebietsweise leichter Regen, am Nachmittag überwiegend trocken. Sonst bleibt es den ganzen Tag über trocken, weiter nach Osten sind meist nur hohe Wolkenfelder am Himmel und auch die Sonne scheint vor allem zwischen dem Erzgebirge und der Ostsee auch hin und wieder. Im Alpenvorland ist es teilweise föhnig aufgeheitert. Im Norden 10 bis 14 Grad, im Süden 13 bis 16, am Oberrhein stellenweise auch bis 18 Grad, am Alpenrand sind sogar 20 Grad möglich, wenn der Föhn bis ins Alpenvorland durchbricht.

 

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Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH. Meine Leidenschaft ist die Meteorologie. Meine Spezialgebiete sind neben Unwetterwarnungen, auch Marketing, Medienmeteorologie und Produktmanagement . Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel