Heute im Norden und Osten ein lebhafter West-, später auch Nordwestwind.

Aktualisiert am : by Angelo D Alterio

Eine umfangreiche Hochdruckzone erstreckt sich vom Atlantik über Frankreich und Deutschland bis nach Russland. Sie schwächt sich über Mitteleuropa vorübergehend ab und Ausläufer des Nordmeertiefs Florentine überqueren den Norden und Osten unseres Landes mit dichten Wolken und etwas Regen. Gleichzeitig verstärkt sich das Hoch Quinn über Frankreich und es weitet sich am Wochenende langsam nach Deutschland aus. Damit stellt sich in weiten Landesteilen ruhiges, zu Nebel neigendes Herbstwetter ein. Auf den süddeutschen Bergen scheint dabei oberhalb 800 bis 1000 Meter meist die Sonne, gebietsweise kann sie sich auch in tiefen Lagen durchsetzen.Am Tage weht heute im Norden und Osten ein lebhafter West-, später auch Nordwestwind. An den Küsten und in den Kammlagen der nördlichen und östlichen Mittelgebirge gibt es steife bis stürmische Böen, auf exponierten Gipfeln auch Sturmböen. Ab mittags nimmt der Wind zunächst im Nordseeumfeld, abends dann auch weiter östlich allmählich etwas ab. Die Nebelfelder der Nacht lösen sich am Vormittag auf bzw. lichten sich so weit, dass keine entsprechenden Warnungen mehr erforderlich sind. Lediglich in einigen Mittelgebirgslagen gibt es auch tagsüber Sichteinschränkungen durch aufliegende Wolken. In der Nacht zum Freitag fällt von NRW über Hessen und Thüringen bis nach Sachsen und Franken aus dichten Wolken zeit- und gebietsweise Nieselregen. Weiter nördlich ist der Himmel teils stärker bewölkt, teils auch aufgelockert und es bleibt meist trocken. Im Süden und Südwesten ist es anfangs teils klar, oft bildet sich aber Nebel oder Hochnebel. Die Temperaturen sinken in der Nordhälfte auf 10 bis 6 Grad, nach Süden hin auf 7 bis 2 Grad und am Alpenrand örtlich bis nahe 0 Grad.Am Samstag in einem breiten Streifen von NRW bis zum Bayerischen Wald und zum Erzgebirge dichte Wolken mit örtlichem Nieselregen. In Richtung Ostsee und auch weiter zu den Alpen und zum Oberrhein meist nur lockere Wolken oder Hochnebelfelder und trocken, auf den Bergen am Alpenrand und im Schwarzwald ist es ab 800 bis 1000 m meist sonnig. Die Temperaturen steigen auf 11 bis 15 Grad, in Rheinnähe örtlich bis 17 Grad. Bei zähem Nebel ist es kühler.

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Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH. Meine Leidenschaft ist die Meteorologie. Meine Spezialgebiete sind neben Unwetterwarnungen, auch Marketing, Medienmeteorologie und Produktmanagement . Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel