Heute verbreitet steife Böen, lokal auch Sturmböen

Aktualisiert am : by Angelo D Alterio

Deutschland liegt am heutigen Mittwoch im Einflussbereich des Tiefdruckgebietes Kari. Im Tagesverlauf erreicht uns die Kaltfront von Kari in dessen Verlauf es zu kräftigen Böen und Niederschlag kommt.

Von Westen setzt Regen ein, der sich allmählich bis in die mittleren Landesteile ausweitet. Dabei kann es im östlichen Bergland vereinzelt zu gefrierendem Sprühregen kommen. (Glättegefahr)

Mit Durchzug der Kaltfront von Tief Kari kann es ab dem Nachmittag von Westen her vorübergehend auch schauerartig und kräftig regnen, kurze Graupelgewitter nicht ausgeschlossen.

Die Schauer und Gewitter werden vor allem im Westen, Norden und in den mittleren Landesteilen begleitet von steifen bis stürmischen Böen, lokal auch schwere Sturmböen möglich.
In den Kamm- und Gipfellagen der Mittelgebirge gibt es recht verbreitet Sturmböen, in freien Lagen der Berge auch schwere Sturmböen wahrscheinlich.

In der Nacht zum Donnerstag verlagert sich die Kaltfront mit den teils kräftigen Regenfällen in den Südosten des Landes. Vor allem im Bergland Südwestdeutschlands kann es dabei um 20 l/qm Regen innerhalb von 6 bis 12 Stunden geben.

Dabei sinkt die Schneefallgrenze auf etwa 700 Meter an den Alpen und 400 m im Nordschwarzwald. In Lagen darüber kann es einige Zentimeter Neuschnee geben mit Glättegefahr. Im Schwarzwald und im Oberallgäu sind auch Neuschneehöhen von 10 bis 20 cm bis zum Donnerstagmorgen möglich.

 

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Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH. Meine Leidenschaft ist die Meteorologie. Meine Spezialgebiete sind neben Unwetterwarnungen, auch Marketing, Medienmeteorologie und Produktmanagement . Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel