Heute vor allem in den Höhenlagen und im Norden Windzunahme

Am heutigen Freitag verstärkt sich der Einfluss von Tiefdruckgebieten über dem Nordatlantik. Das Tief Lemmy  lenkt eine kräftige West, am Wochenende eine Nordwestliche Strömung nach Deutschland. Im Verlauf wird es windig und nass. Die Schneefallgrenze sinkt.

Am Freitagfrüh beginnt der Wind im Nordseeumfeld aufzufrischen und es gibt erste steife Böen  aus West bis Südwest. Auf dem Brocken muss mit stürmischen Böen  gerechnet werden.
Ansonsten muss gebietsweise mit Nebel gerechnet werden bzw. in den Kammlagen der Mittelgebirge mit Sichtbehinderungen durch aufliegende Wolken.

Im Tagesverlauf nimmt der Wind weiter zu. Im Norden und Westen von Deutschland sowie in den mittleren Landesteilen gibt es recht verbreitet steife Böen  aus West, im Nordwesten in freien Lagen auch stürmische Böen .

An den Küsten von Nord und Ostsee ist verbreitet mit stürmischen Böen zu rechnen Vor allem auf dem Brocken und Fichtelberg sind vereinzelt schwere Sturmböen möglich.

Die teils schauerartig verstärkten Regenfälle weiten sich allmählich auch auf die Südhälfte aus und erreichen abends die Alpen. In den nördlichen und östlichen Mittelgebirgen sinkt die Schneefallgrenze nachmittags auf etwa 1000 m, ehe die Niederschläge wieder nachlassen.

Im Norden und Nordwesten entwickeln sich neben Schauern vor allem ab mittags auch kurze Gewitter, die von Graupel und stürmischen Böen oder Sturmböen begleitet werden können.

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Über Angelo D Alterio 3461 Artikel
Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH. Meine Leidenschaft ist die Meteorologie. Meine Spezialgebiete sind neben Unwetterwarnungen, auch Marketing, Medienmeteorologie und Produktmanagement . Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel