Hoch Anni wird durch Tief Karl verdrängt dadurch im Norden und Nordosten Windzunahme

Aktualisiert am : by Angelo D Alterio

Unser derzeit Wetterbestimmendes Hoch Anni wird  von Tief Karl über Skandinavien verdrängt, dabei wird es vor allem im Norden unbeständiger.

Am Montagfrüh frischt der Wind auf und es kann sowohl im Umfeld der durchziehenden Kaltfront von Tief Karl als auch an der Nordsee steife Böen bis 60 km/h geben. Auf dem Brocken im Harz und auf dem Fichtelberg im Erzgebirge treten Sturmböen um 75 km/h auf.

Tagsüber kommt es zu einer weiteren Zunahme des aus westlichen Richtungen wehenden Windes. Dann sind im Norden und Nordosten verbreitet sowie in freien Lagen der Mitte und des Südens steife Böen bis 60 km/h zu erwarten.

An den Küsten und in Teilen Schleswig-Holsteins sowie teilweise im höheren Bergland treten stürmische Böen bis 75 km/h , in einzelnen exponierten Küstenlagen sowie auf dem Brocken im Harz auch Sturmböen bis 85 km/h auf.

Darüber hinaus entwickeln sich am Alpenrand, im Alpenvorland und vielleicht auch noch im äußersten Süden Baden-Württembergs einzelne Gewitter, die mit stürmischen Böen und kleinkörnigem Hagel einhergehen können.

 

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Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH. Meine Leidenschaft ist die Meteorologie. Meine Spezialgebiete sind neben Unwetterwarnungen, auch Marketing, Medienmeteorologie und Produktmanagement . Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel