Im Bergland kräftiger Ostwind mit steifen bis stürmischen Böen.

Derzeit liegt Deutschland im Einflussbereich der Hochdruckzone Erika. Das Wetter verläuft daher recht ruhig.

Der Südost- bis Ostwind frischt heute im Westen und Süden sowie in der Mitte weiter auf mit steifen Böen bis 60 km/h (Bft 7) im Bergland und einzelnen stürmischen Böen bzw. Sturmböen (70 bis 80 km/h; Bft 8 bis 9) in exponierten Kamm- und Gipfellagen. Auch an exponierten Nordseeküstenabschnitten bzw. über der offenen See kann es Böen Bft 7 geben.

In der Nacht zum Dienstag gibt es in den Kamm- und Gipfellagen einiger Mittelgebirge weiterhin steife bis stürmische Böen (50 bis 70 km/h, Bft 7 bis 8) aus Ost bis Südost. Auch über der offenen Nordsee ist mit einzelnen Böen Bft 7 zu rechnen. Insgesamt nimmt der Wind aber ganz allmählich ab.

Ansonsten verläuft die Nacht klar und besonders im Süden breiten sich Hochnebel- oder Nebelfelder aus. Es bleibt trocken und überall frostig. Im Westen werden 0 bis -4 Grad, im Norden und Osten -4 bis -10 Grad erwartet mit den tiefsten Werten im Umfeld der Oder und im östlichen Bergland.

Am Dienstag scheint nach Auflösung örtlicher Nebel- oder Hochnebelfelder die Sonne vielerorts vom wolkenlosen Himmel. Nur lokal begrenzt in einzelnen Niederungen im Süden kann es auch dauerhaft grau bleiben.

Die Temperatur erreicht Höchstwerte zwischen 0 Grad bei Dauernebel und örtlich im Nordosten und +12 Grad im Westen und Südwesten. Der mäßige, im Bergland zeitweise böig auffrischende Wind kommt aus östlichen Richtungen.

Über Angelo D Alterio 4293 Artikel
Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter/Meteorologe bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH und beim regionalen Wetterdienst WetterauwetterTV Meine Spezialgebiete sind neben allgemeinen Unwetterwarnungen, Sturm und Orkan Vorhersagen. Des Weiteren arbeite ich als Medienmeteorologe für regionale Radiosender. Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel.