Im Norden auffrischender Wind, starke Böen an der Küste.

Der Ex-Hurrikan „Karl“ zieht heute über das Nordmeer hinweg und lenkt sein Frontensystem mit auffrischendem Wind in den äußersten Norden. Die zugehörige Warmfront gelangt unter Abschwächung bis in die Mitte Deutschlands und bringt einige dichte Wolkenfelder, die sich tagsüber lichten. Weiter im Süden und Südosten bleibt die Hochdruckzone wetterbestimmend. Am Donnerstag wird im Vorfeld einer Kaltfront aus Südwesten subtropische Warmluft zu uns geführt, die zum kommenden Wochenende gegen frischere Meeresluft ersetzt wird.Heute frischt der südwestliche Wind im Norden deutlich auf, so es bis ins norddeutsche Binnenland starke bis steife Böen geben kann. An der Küste und auf den Gipfeln der Mittelgebirge sind stürmische Böen, in exponierten Lagen auch Sturmböen möglich. Weiter nach Süden zu ist es nach Nebelauflösung freundlich ohne Wettergefahren.Am Donnerstag im äußersten Nordwesten viele Wolken und von Ostfriesland bis zur dänischen Grenze immer wieder Regen, der sich zum Abend auch ins Emsland und bis zur Lübecker Bucht ausbreitet. Dazu hier weiter windig mit starken bis stürmischen Böen, nachmittags in Nordfriesland auch örtlich Sturmböen. Sonst weiter nach Süden meist nur gering bewölkt und sonnig, oft auch wolkenlos, dabei 20 bis 24 Grad, vor allem am Rhein und im Osten auch bis 25 oder 26 Grad, unter Regenwolken im Nordwesten knapp unter 20 Grad.

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Über Angelo D Alterio 4297 Artikel
Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter/Meteorologe bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH und beim regionalen Wetterdienst WetterauwetterTV Meine Spezialgebiete sind neben allgemeinen Unwetterwarnungen, Sturm und Orkan Vorhersagen. Des Weiteren arbeite ich als Medienmeteorologe für regionale Radiosender. Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel.