Im Norden Sturm im Bergland starke Schneefälle (Unwetter)

Aktualisiert am : von Angelo D Alterio

Am Mittwochmorgen zieht die Kaltfront von Sturmtief Axel über Deutschland von Norden her hinweg und sorgt für teils sehr stürmisches Wetter, vor allem in der Nordosthälfte.

Oberhalb von 400 m sind in der Nacht im Harz etwa 15 – 20 cm, im Thüringer Wald, Frankenwald, Fichtelgebirge, Oberpfälzer Wald und Bayerischen Wald etwa 5 – 10 cm, im Erzgebirge 5 -10 cm, in Staulagen 15 cm Neuschnee gefallen.

Heute setzt sich die Sturmlage fort. Dabei muss in der Nordosthälfte verbreitet mit stürmischen Böen um 75 km/h, gerechnet werden. Im Bergland und an der Küste treten schwere Sturmböen, auf exponierten Gipfel auch Orkanböen auf.

Oberhalb von 400 m sind in der Nacht im Harz etwa 15 – 25 cm, im Thüringer Wald, Frankenwald, Fichtelgebirge, Oberpfälzer Wald und Bayerischen Wald etwa 5 – 10 cm, im Erzgebirge 5-10 cm, in Staulagen 15 cm Neuschnee gefallen.

Mit Durchgang der Kaltfront, die in den Morgenstunden etwa über der Mitte Deutschlands liegt, intensivieren sich die Schneefälle vorübergehend.

Danach gehen die Niederschläge gehen zunehmend in Schauer über. Die Schneefallgrenze sinkt dabei allmählich wieder bis ins Tiefland. In der Nordosthälfte sind Schnee- und Graupelgewitter mit schweren Sturmböen möglich.

In Nordstaulagen und im Stau der Alpen halten die kräftigen Schneefälle an.

Dort muss weiterhin mit starken Verwehungen gerechnet werden (UNWETTER).

Bis zum Abend sind zu den bereits gefallenen Mengen in einigen Nordstaulagen der Mittelgebirge und der Alpen nochmals Neuschneemengen von 10 – 15 cm, lokal bis 20 cm möglich.

Am Donnerstag zeigt sich im Norden und Westen im Tagesverlauf häufiger die Sonne und es bleibt meist trocken. Im Süden und Osten entwickeln sich bei wechselnder bis starker Bewölkung Schneeschauer.

Im Nordstau der Alpen und des Erzgebirges schneit es längere Zeit. Im Westen steigt die Temperatur auf 0 bis +2 Grad. Sonst gibt es bei Höchstwerten zwischen -5 bis -1 Grad leichter bis mäßiger Dauerfrost

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Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH. Meine Leidenschaft ist die Meteorologie. Meine Spezialgebiete sind neben Unwetterwarnungen, auch Marketing, Medienmeteorologie und Produktmanagement . Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel