Im Süden weiterhin Schneefall, im Norden stürmisch

Aktualisiert am : von Angelo D Alterio

Deutschland befindet sich am heutigen Sonntag zwischen dem Hoch Iränius und dem Tief Annegret mit seinem Kern über Korsika. Dabei kommt mit einer Strömung von Ost kalte Luft in die Bundesrepublik. Im Süden verbreitet Schneefall, besonders zwischen Leipziger Land und Harz teils starke Schneeverwehungen mit Unwetterpotential. Bitte achten Sie auf aktuelle Verkehrsmeldungen.

Am Sonntagfrüh gibt es von Bayern über das Nördliche Baden Württemberg und Hessen bis zum südlichen NRW zum Teil noch kräftigere Schneefälle. Bisher sind dort 3 bis 10 cm Neuschnee gefallen. Im Laufe des Vormittags kommen aber noch 2 bis 7 cm dazu, ehe der Schneefall am frühen Nachmittag nachlässt.

Der Wind weht weiterhin lebhaft aus Osten bis Nordosten. Außer ganz im Süden gibt es vielerorts steife Böen, in der Mitte und im Nordwesten in freien Lagen auch stürmische Böen. An der Nordsee muss mit Sturmböen mit schweren Sturmböen gerechnet werden.

Vor allem in einem Streifen vom Harz bis ins Leipziger Land kommt es zu Schneeverwehungen (Unwetterstatus)

In der Nacht zum Sonntag lässt der Wind deutlich nach. Abgesehen von kaum nennenswertem Schneefall in der Südhälfte bleibt es trocken. Mit Tiefstwerten von -6 bis -11 Grad, in den nördlichen Mittelgebirgen bis -14 Grad gibt es teils strengen Frost.

 

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Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter/Meteorologe bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH und beim regionalen Wetterdienst WetterauwetterTV Meine Spezialgebiete sind neben allgemeinen Unwetterwarnungen, Sturm und Orkan Vorhersagen. Des Weiteren arbeite ich als Medienmeteorologe für regionale Radiosender. Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel.