Im Tagesverlauf von Westen neuer Niederschlag, teils Regen, teils Schnee

Aktualisiert am : von Angelo D Alterio

Das Schneetief mit dem Namen Husch zieht in Richtung Ostsee ab. Am Mittwoch spaltet sich von einem Tief bei Island das neue Tief Julia ab, das über Irland und England direkt nach Deutschland zieht.

Es erfasst den gesamten Westen und Südwesten mit anhaltenden Niederschlägen, im Bergland als Schnee, in tiefen Lagen meist Regen. Nach Nordosten und Osten hin herrscht vorübergehend meist ruhiges Wetter. Im weiteren Verlauf setzt sich das Tief über Deutschland fest und bringt uns unbeständiges und nasskaltes Wetter.

Im Laufe des Vormittags setzen im Westen erneut Niederschläge ein, die in den Niederungen als Regen oder Schneeregen, ab 200 bis 500 m aber anfangs als Schnee fallen. Oberhalb davon können einige Zentimeter Schnee zusammenkommen, wodurch Glättegefahr besteht. Die Schneefallgrenze steigt jedoch am Nachmittag an.

Dann breiten sich Schnee- und Regenfälle in den Südwesten und in die Mitte aus.

In der Nacht zum Donnerstag ist es im äußersten Norden und Nordosten anfangs teils klar. Sonst überwiegt starke Bewölkung und im südlichen Norddeutschland und im Osten sowie im nördlichen Mittelgebirgsraum kommt Schneefall auf.

In der Südhälfte regnet es in den Niederungen. Im Bergland fällt oberhalb von 400 bis 900 Meter Schnee. Im Norden und Osten sowie im Bergland besteht Glättegefahr durch Schnee und Eis.

Auf den Gipfeln der südlichen Mittelgebirge und der Alpen treten Sturmböen auf.

In der Nacht zum Donnerstag breiten sich die Niederschläge weiter nach Osten aus. Trocken bleibt es nur im äußersten Norden und Osten.

Ansonsten fällt teils Schnee bis in tiefe Lagen mit Glättegefahr, nach Westen und Südwesten hin in tiefen Lagen meist Regen. Auch in Bayern geht der Schnee unterhalb 600 bis 700 Meter in Regen über. Die Tiefstwerte liegen im Norden und Osten zwischen 0 und -4 Grad, sonst meist zwischen 5 und 0 Grad..

Am Donnerstag zunächst verbreitet meist leichter Schneeregen oder Schnee, im Bergland durchweg Schnee und verbreitet Glätte, vor allem im Süden in tiefen Lagen meist Regen, zum Nachmittag nachlassend.

Dann schneit es noch vor allem vom Harz über Thüringen bis zum Erzgebirge und zum Bayerischen Wald. Im äußersten Nordosten meist trocken. Höchstwerte 0 bis 5 Grad, im äußersten Westen und am Oberrhein 6 bis 9 Grad. Am späten Abend im Westen und Südwesten neue Regenfälle, in der Nacht zum Freitag von NRW bis nach Baden-Württemberg und Bayern verbreitet regen, gebietsweise auch Schnee.

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Über Angelo D Alterio 3780 Artikel
Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH. Meine Leidenschaft ist die Meteorologie. Meine Spezialgebiete sind neben Unwetterwarnungen, auch Marketing, Medienmeteorologie und Produktmanagement . Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel