Im Tagesverlauf vor allem im Norden und in der Mitte einzelne Gewitter.

Aktualisiert am : by Angelo D Alterio

Wettergefahren Dienstag 29.03.16
Bildquelle UWA Wettermleder Beilstein (c) Unwetteralarm GmbH

Mehrere Tiefdruckgebiete bewegen sich zwischen Island, Großbritannien und Skandinavien. Aus diesem Grund liegt ein recht großer Vorrat ehemaliger polarer Kaltluft über dem Nordatlantik, die in den nächsten Tagen ansatzweise nach Deutschland geführt wird. Gleichzeitig bildet sich über dem Mittelmeer ein Hochdruckgebiet aus. Allerdings passiert im Lauf der Woche etwas interessantes: am Mittwoch entsteht ein Tief über Spanien, das warme Luft aus Nordafrika anzapft und nach Mitteleuropa transportiert. Es wird sich eine recht scharfe Grenze zwischen dieser und der kühlen Luft bilden mit den ersten Temperaturen über 20 Grad im Süden Deutschlands. An dieser Luftmassengrenze allerdings wird es bei sehr kühlen Temperaturen längere Zeit und teilweise auch kräftig regnen.Heute Früh gibt es vor allem im Westen, Südwesten und in den mittleren Landesteilen weiterhin einzelne Schauer, die Gewitterwahrscheinlichkeit bleibt aber zunächst gering.Der Wind nimmt weiter zu. Im Süden und in der Mitte treten starke bis stürmische Böen aus Südwest auf, in den Kamm- und Gipfellagen der Mittelgebirge muss mit Sturmböen, auf exponierten Gipfeln auch mit schweren Sturm- oder orkanartigen Böen gerechnet werden.Tagsüber bleibt es windig mit starken bis stürmischen Böen aus West bis Südwest vor allem in der Mitte und im Süden. Im äußersten Norden gibt es nur einzelne starke Böen, am ehesten an der Nordsee. Auf den Bergen ist weiterhin mit Sturm- auf exponierten Gipfeln mit schweren Sturmböen, vereinzelt auch mit orkanartigen Böen zu rechnen. Nachmittags und abends nimmt der Wind dann aber allgemein ab.Am Mittwoch regnet es vor allem von den Mittelgebirgen bis etwa zur Donau längere Zeit, meist aber nur leicht. Auch von Sachsen bis zur Ostsee fällt oft Regen. Zwischen der Eifel und dem Harz bis rauf zur Nordsee sind neben Sonnenschein ein paar Schauer unterwegs. Vielfach trocken und teils föhnig aufgeheitert ist es südlicher der Donau zum Alpenrand hin und auch am Oberrhein sind Schauer eher selten. Meistens 9 bis 12, im Osten auch 13 oder 14 Grad, südlich der Donau und am Oberrhein 15 bis örtlich 18 Grad.

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Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH. Meine Leidenschaft ist die Meteorologie. Meine Spezialgebiete sind neben Unwetterwarnungen, auch Marketing, Medienmeteorologie und Produktmanagement . Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel