In der 2. Nachthälfte Glatteis im Nordosten möglich

Eine kräftige südwestliche Strömung wird sich in den nächsten Tagen über Deutschland einstellen. Dabei wird sehr milde Luft herangeführt. Verantwortlich dafür ist Tief Yuliya über dem Atlantik. Da die Luft sehr feucht ist, kommt es wiederholt zu Schauer.

In der Nacht zum Samstag fällt außer im Nordosten und Südosten – verbreitet Regen, markante Regenmengen werden aber nicht erwartet.

Im Nordosten lockern die Wolken vorübergehend stärker auf und es kann – wie auch in einigen Alpentälern – leichten Frost geben. Örtlich bildet sich auch Nebel, vor allem an den Küsten, vereinzelt tritt Glätte durch Überfrieren auf.

Ausgangs der Nacht erreichen die Regenfälle die Elbe und die Lausitz. In Ostsachsen, am ehesten noch in einigen Tälern des Erzgebirges und Zittauer Gebirges ist dabei lokal eng begrenzt gefrierender Regen möglich.

Der Wind dreht, außer im Norden und Nordosten, allgemein auf Südwest. Auf exponierten Mittelgebirgsgipfeln kann es steife bis stürmische Böen geben, auf den Alpengipfeln auch noch einzelne Sturmböen.

Am Samstag erwarten wir nach jetzigem Stand, keine Signifikante Wettergefahren. Am Sonntag stellt sich an den Alpen Föhnsturm ein.

 

Über Angelo D Alterio 4293 Artikel
Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter/Meteorologe bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH und beim regionalen Wetterdienst WetterauwetterTV Meine Spezialgebiete sind neben allgemeinen Unwetterwarnungen, Sturm und Orkan Vorhersagen. Des Weiteren arbeite ich als Medienmeteorologe für regionale Radiosender. Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel.