In der Nacht zieht die Kaltfront von Sturmtief Kari in den Südosten.

Die Kaltfront des Sturmtiefs Kari überquert abends und in der kommenden Nacht Deutschland in Richtung Südosten. Ihr folgt kältere Meeresluft polaren Ursprungs, in der sich in den Niederungen zunächst nasskaltes Wetter mit Schneeregen und Graupel einstellt. In den Höhenlagen der Mittelgebirge Schneefall

In der Nacht zum Donnerstag zieht die Kaltfront von Sturmtief Kari mit kräftigen Regenfällen in den Südosten des Landes.

Vor allem im Bergland Südwestdeutschlands kann es um 20 mm Niederschlag in 6 bis 12 Stunden geben. Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 700 Meter im Allgäu und 400 Meter im Schwarzwald. Im Schwarzwald und im Oberallgäu sind Neuschneehöhen von 10 bis 20 cm bis zum Donnerstagmorgen möglich.

Rückseitig der Kaltfront kommt es vom Nordwesten bis zur Mitte Deutschlands zu einzelnen Schauern, die teils bis in tiefere Lagen als Schnee oder Graupel fallen. Über der Nordsee sind vereinzelt Gewitter möglich.

Der Wind weht in der Nacht vor allem im Bereich der Kaltfront mit starken bis stürmischen Böen.

Am Donnerstag lässt der Schneefall im Schwarzwald nach und geht in Schneeschauer über. Im Alpenraum kommen vormittags 5 bis 10 cm Neuschnee zusammen, in Staulagen 15 cm. Am Nachmittag ziehen sich die Schneefälle in die östlichen Alpen zurück.

 

Über Angelo D Alterio 4293 Artikel
Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter/Meteorologe bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH und beim regionalen Wetterdienst WetterauwetterTV Meine Spezialgebiete sind neben allgemeinen Unwetterwarnungen, Sturm und Orkan Vorhersagen. Des Weiteren arbeite ich als Medienmeteorologe für regionale Radiosender. Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel.