In der Nacht zum Mittwoch regnet es an den Alpen noch für längere Zeit

Aktualisiert am : von Angelo D Alterio

Wettergefahren in der Nacht zum MittwochDer Ausläufer eines Islandtiefs überquert Deutschland von West nach Ost. Dahinter weht mit nordwestlicher Strömung vorübergehend deutlich kühlere Luft heran. Ab Mittwoch setzt sich ein Ableger des Azorenhochs über Mitteleuropa fest.Am Dienstagnachmittag erstreckt sich das schmale Regenband der Kaltfront von der Ostsee bis nach Baden-Württemberg. Es kommt mit kurzzeitigem, lokal aber kräftigem Regen weiter nach Osten voran, schwächt sich dabei allerdings langsam ab. Vor dem Regenband bilden sich im Osten und Süden teils kräftige Schauer und einzelne Gewitter, die lokal kräftig sein können. Im Westen ziehen noch einzelne kurze Schauer durch, die aber seltener werden. Im Verlauf des Nachmittags wird es von Westen her immer sonniger. Die Höchstwerte liegen meist zwischen 11 und 17 Grad, im Osten werden noch bis zu 22 Grad erreicht.In der Nacht zum Mittwoch regnet es an den Alpen noch für längere Zeit, wobei vor allem nach Osten zu und in Staulagen teilweise mehr als 30 bis etwa 40 mm in 12 Stunden fallen. Die Schneefallgrenze sinkt bis Mittwochfrüh auf etwa 1000 m oder knapp darunter.In den übrigen Regionen klingen die Schauer ab und vor allem im Westen, Norden und in den mittleren Landesteilen klart der Himmel vielerorts auf. Örtlich bildet sich Nebel. Bis in die Frühstunden des Mittwochs hinein gibt es leichten Frost oder zumindest Frost in Erdbodennähe.Der Mittwoch gestaltet sich in weiten Teilen Deutschlands freundlich und trocken mit viel Sonnenschein. Im Tagesverlauf sind dann überall ein paar flache, harmlose Quellwolken dabei. Im Westen sind zudem Felder von Schleierwolken unterwegs. Nur in Südostbrandenburg, Sachsen und in den östlichen Teilen Bayerns etwa zwischen Vogtland und Niederbayern sind die Wolken dicker, in Sachsen und der Lausitz fällt stellenweise ein wenig Regen. Wegen dem Einfließen von kühlerer Luft in der Höhe erwärmen sich die Temperaturen nicht so stark wie in den Folgetagen – maximal werden 12 bis 16, an Ober- und Niederrhein örtlich 17 Grad erreicht.

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Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH. Meine Leidenschaft ist die Meteorologie. Meine Spezialgebiete sind neben Unwetterwarnungen, auch Marketing, Medienmeteorologie und Produktmanagement . Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel