In der Nacht zum Montag nimmt die Schaueraktivität ab.

Wettergefahren in der Nacht zum MontagAuf dem Nordatlantik liegt ein kräftiges Hoch mit Zentrum westlich bis südwestlich von Island. Als Gegenpol erstreckt sich eine umfangreiche Tiefdruckzone von Skandinavien über Mittel- und Osteuropa bis nach Italien und zum Balkan. Damit gelangt aus Norden kalte Luft arktischen Ursprungs nach Deutschland, die sich auf ihrem weiten Weg über die Nordsee aber etwas erwärmen kann. Im Dezember oder Januar hätten wir bei dieser Wetterlage winterliches Wetter bis ins Tiefland.Heute entwickeln sich in ganz Deutschland wiederholt Schauer oder kurze Gewitter, die zum Teil bis in die Niederungen mit Schnee vermischt sind oder vielfach als Graupel fallen. Hier und da werden die Schauer auch von steifen Böen  aus Westen bis Nordwesten begleitet, vor allem zur Nordsee hin. In den Alpen schneit es zeitweise, wobei sich in höheren Lagen eine dünne Schneedecke bildet. In der Nacht zum Montag nimmt die Schaueraktivität ab. Bevorzugt zur Nordsee hin muss aber mit weiteren Regen- oder Graupelschauern gerechnet werden, und auch an den Alpen schneit es noch zeitweise. Sonst klart es vielerorts auf und die Temperatur geht verbreitet in den leichten Frostbereich zurück. Dabei besteht besonders auf noch nicht abgetrockneten Straßen und Wegen Glättegefahr.Am Montag gibts einen kleinen Warmlufteinschub in der Atmosphäre, weshalb die Schneefallgrenze im Tagesverlauf auf 200 bis 600 Meter ansteigt. Von Beginn an ziehen im Nordwesten teils schauerartig verstärkte Graupel- und Regenschauer Richtung Mitteldeutschland. Insgesamt regnet es im Nordwesten vor allem Nachmittag häufiger, ansonsten fallen nur vereinzelt Schauer bei einem Sonne-Wolken-Mix im übrigen Deutschland. Auffrischender Südwestwind, der auf West dreht mit starken bis stürmischen Böen von 50 bis 70 km/h. Höchstwerte zwischen den Schauern 6 bis 10, im Osten und im Rhein-Main-Gebiet um 11 Grad, abends deutlich kühler.

Über Angelo D Alterio 4293 Artikel
Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter/Meteorologe bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH und beim regionalen Wetterdienst WetterauwetterTV Meine Spezialgebiete sind neben allgemeinen Unwetterwarnungen, Sturm und Orkan Vorhersagen. Des Weiteren arbeite ich als Medienmeteorologe für regionale Radiosender. Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel.