In der Nacht zum Samstag lokal Frostgefahr

Eine Hochdruckzone mit dem Namen Thomas erstreckt sich von Schottland über Mitteleuropa hinweg bis zum Schwarzen Meer.

Unter ihrem Einfluss stellt sich am Samstag recht ruhiges Herbstwetter bei uns ein.

Bei der windschwachen Wetterlage muss aber recht verbreitet mit Nebel oder Hochnebel gerechnet werden.

In der Nacht zum Samstag verdichtet sich der Nebel wieder. Davon betroffen ist vor allem der Norden, später auch der äußerste Süden.

In den mittleren Landesteilen bleibt der Himmel gebietsweise klar, vor allem dann kann es leichten Frost geben.

Vereinzelt ist dann auch Reifglätte möglich.

Im Norden gehen die Temperaturen bei Nebel nur ganz vereinzelt auf Werte um 0 Grad oder knapp darunter zurück, im Süden bleibt es weitgehend frostfrei.

Am Samstag halten sich zunächst in vielen Regionen teils dichte Nebelfelder, die sich tagsüber zum Teil nur zögernd oder auch gar nicht auflösen.

In einem Streifen etwa von der Lausitz bis zum Münsterland und Emsland kann sich die Sonne am ehesten durchsetzen, sonst lässt sie sich nur sporadisch mal blicken, es bleibt aber trocken.

Die Höchstwerte liegen meist zwischen 3 und 9 Grad, bei länger anhaltendem Nebel gebietsweise nur bei 0 bis 2 Grad. Zum Abend hin kann im nördlichen Schleswig-Holstein etwas Nieselregen fallen.

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Frostgefahr in der Nacht zum Samstag (Reifglätte örtlich möglich)

Über Angelo D Alterio 4298 Artikel
Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter/Meteorologe bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH und beim regionalen Wetterdienst WetterauwetterTV Meine Spezialgebiete sind neben allgemeinen Unwetterwarnungen, Sturm und Orkan Vorhersagen. Des Weiteren arbeite ich als Medienmeteorologe für regionale Radiosender. Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel.