In der Nacht zum Sonntag erneut Regen von Baden Württemberg bis Sachsen

Aktualisiert am : by Angelo D Alterio

Wettergefahren in der Nacht zum Sonntag 17-04-16Das Tiefdruckgebiet Petra zieht heute über die Nordsee hinweg nach Dänemark und bestimmt das Wetter bei uns in Deutschland. Es trennt deutlich mildere Luftmassen im Süden Deutschlands von kühlerer Luft im Norden und Nordwesten des Landes. Über dem Süden bildet sich an einem Frontensystem von Tief PETRA eine Luftmassengrenze mit häufig andauerndem Regen, auch einzelne Gewitter sind im Süden Deutschlands möglich. Auf der Rückseite von PETRA flutet am Sonntag kühle Meeresluft polaren Ursprungs ganz Deutschland und vor allem im Süden regnet es auch morgen noch lange Zeit und teils kräftig. In der neuen Woche baut sich hoher Luftdruck auf und es wird freundlicher und auch langsam wieder wärmer.In einem Streifen von Baden-Württemberg über Nordbayern, Südhessen bis nach Thüringen und Sachsen fällt immer wieder Regen, der heute Nachmittag nur vorübergehend nachlässt, sich in der kommenden Nacht aber noch einmal verstärkt.Am meisten Regen fällt dabei voraussichtlich im Südschwarzwald sowie etwas östlich davon (etwa 30 bis 50 mm in 24 Stunden bzw. bis 60 mm in 48 Stunden, in Staulagen auch mehr). Für diese Regionen wurde bereits eine bis Sonntag laufende Dauerregenwarnung herausgegeben. Eventuell muss diese noch nach Nordosten (nördliches Franken) ausgeweitet werden.In der Nacht zum Sonntag regnet es von Baden-Württemberg bis nach Sachsen erneut teils länger anhaltend, der Regen weitet sich nur wenig südostwärts aus.Im Südosten klingen die Gewitter alsbald ab, auch im Nordwesten und Norden lässt die Schauertätigkeit nach und beschränkt sich weitgehend auf das Nordseeumfeld, wo auch noch kurze Gewitter nicht ausgeschlossen sind.Der Wind flaut ab; warnrelevante Böen sind nur noch in einigen Küstenlagen und auf höheren Berggipfeln zu erwarten.Am Sonntag vom Südschwarzwald bis nach Südbayern noch meist dichte Wolken mit Regen, auch rund um Sachsen anfangs noch regnerisch. Sonst Sonnenschein und dickere Wolken im Wechsel. Schauer gibt es bevorzugt von NRW und dem Emsland bis ins nördliche Brandenburg. Spürbar frischer bei nur noch 8 bis 12 Grad. Schneefallgrenze im Süden auf 1500 bis 1200 Meter tagsüber und unter 1000 Meter in der Nacht zum Montag absinkend.

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Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH. Meine Leidenschaft ist die Meteorologie. Meine Spezialgebiete sind neben Unwetterwarnungen, auch Marketing, Medienmeteorologie und Produktmanagement . Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel