Islandtief Kim bringt Sturmböen und Schneefall nach Deutschland

Aktualisiert am : von Angelo D Alterio

Die langweiligen Wettertage durch das kräftige Hoch sind erst einmal gezählt. Jetzt kommt Islandtief Kim, welches in der neuen Woche Sturmböen und Schneefall in den Höhenlagen bringt. In einigen Regionen werden hochwinterliche Verhältnissen mit erheblichen Schneeverwehungen erwartet.

Die kommende Woche wird brisant. Vor allem in den Höhenlagen der Mittelgebirge sorgt ein Schwall polarer Kaltluft für einen Wintereinbruch welcher in Verbindung mit den Sturmböen zu Schneeverwehungen führt. Dazu gibt es größtenteils Wind- bzw. Sturmböen. Exponiert sind durchaus schwere Sturmböen möglich. Während  in den Bergen ein Wintereinbruch mit Glätte und Schneeverwehungen erwartet wird, bleibt es im Flachland meist bei  nass-kaltem und stürmischen Wetter, jedoch sind am Mittwoch auch Schneeflocken bis ganz runter möglich.

Wo gibt es Sturm und Schnee in den nächsten Tagen?

Am heutigen Montag müssen Sie zunächst nur auf exponierten Gipfeln mit Sturmböen rechnen, jedoch zieht von Westen her immer wieder Regen durch die Republik. Ab Dienstag vor allem in der Mitte und im Süden des Landes  verbreitet stürmische Böen oder Sturmböen. Ebenfalls gibt es Gebietsweise Graupelgewitter welche mit schweren Sturmböen einhergehen können. Auf exponierten Bergen schwere Sturmböen und Orkanböen möglich. Die Schneefallgrenze sinkt im Laufe des Tages auf 500 bis 300 Meter ab, Sodas der Regen immer mehr in Schnee übergeht. Oberhalb von etwa 700 m bis zur Nacht hin in Staulagen teils 5 bis 10 cm, exponiert bis 15 cm Neuschnee möglich. Es besteht die Gefahr von Schneeverwehungen welche zu Problemen im Straßenverkehr führen können.  Am Mittwoch und Donnerstag besonders in den Höhenlagen und an den Küsten von Nord und Ostsee Sturmböen exponiert im Bergland schwere Sturmböen bis zeitweilige Orkanböen wahrscheinlich. Zudem von Mittwoch auf Donnerstag am Alpenrand markante Schneefälle und Schneeverwehungen nicht ausgeschlossen.

Das Icon Modell des Deutschen Wetterdienstes simuliert am Dienstag teils kräftige Schneeschauer und Graupelgewitter, welche ebenfalls im Flachland kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen führen kann. Im Bergland müssen Sie mit winterlichen Straßenverhältnissen rechnen. 

Ebenso frischt der Wind am Dienstag deutlich auf. Es muss verbreitet mit stürmischen, bzw. Sturmböen gerechnet werden. In den Höhenlagen Schwere Sturmböen.

Fazit: Die kommende Woche steht im Zeichen von Tiefdruckeinfluss der wechselhaftes und stürmisches Wetter bringt. Am Mittwoch kurzes Gastspiel von Frau Holle in den Bergen.  Gefahr durch Schneeverwehungen und Graupelgewitter am Dienstag.

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Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH. Meine Leidenschaft ist die Meteorologie. Meine Spezialgebiete sind neben Unwetterwarnungen, auch Marketing, Medienmeteorologie und Produktmanagement . Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel