kalter unangenehmer Nordostwind mit Sturmböen an der Ostsee ! In Hochlagen östliche Mittelgebirge Sturmböen möglich ! 05.10.2016

Aktualisiert am :

uwakarte05102016

Akutwarnung Stufe “ Orange “ ( markant ) für Sturmböen bis 80 km/h im äussersten Nordosten an der Ostseeküste !

Vorwarnung Sturmböen Stufe Orange im Erzgebirge und im Nordosten angrenzendes Binnenland zur polnischen Grenze !

Ausgegeben am 05.10.2016 um 11:45 Uhr, gültig bis zum 06.10.2016 um 12:00 Uhr

von Udo Karow, Vorhersageredaktion

 

Die Wetterlage :

wetterkarte-europa-05102016

Deutschland liegt zwischen einem kräftigen Skandinavienhoch und einem hochreichenden Tief über Südosteuropa in einer kräftigen Nordostströmung. Dabei hat sich über Nordosteuropa und der Ostsee ein Druckgradient aufgebaut der dort für stürmisches Wetter sorgt. Die Nordostströmung sorgt für eine Kaltluftzufuhr und das erwähnte Tief schickt viele Wolken in die Osthälfte mit Regen. Die Schneefallgrenze liegt bei 1000 bis 1200 Meter. Die Westhälfte liegt unter Hochdruckeinfluss aber auch dort weht ein mäßiger Nordostwind der die Temperaturen kühler anfühlen lässt als sie wirklich sind.

Warnlage :

Von der Rostocker Bucht bis nach Polen und über der Ostsee treten heute starke bis stürmische Böen von 50 bis 70 km/h auf. In der Nähe der polnischen Küste sind auch Sturmböen bis 80 km/h möglich. Im angrenzenden Binnenland sind vor allem Richtung Polen stürmische Böen bis 70 km/h möglich. Das gleiche gilt für den Brocken und den höheren Lagen des Erzgebirges.

Nutzen Sie unser neues Modul der Wetterkarten ! Sie können jederzeit aktuelle Modellrechnungen abrufen. Ebenfalls können Sie über das Modul unser HD Wetterradar steuern. Regen oder Schnee ? Schauen und reagieren.  Ebenfalls neu bei unwetteralarm.com  Aktuelle Pegelstände aller großen deutschen Flüsse. Hochwasser oder Niedrigwasser, informieren Sie sich rechtzeitig über mögliche Gefahren.
Über Udo Karow 1580 Artikel
Meine Spezialgebiete: Synoptik,Radarmeteorologie,Satellitenmeteorologie, Karten lesen und analysieren, Radiosondenaufstiege auswerten