Kommende Nacht im höheren Erzgebirge markante Schneefälle

Hoch Yörn beeinflusst in den nächsten Tagen das Wetter in Deutschland. Das Tief Barbara liegt mittlerweile im Bereich von Russland,dass sich allerdings noch warnrelevant auf höhere Lagen der östlichen Mittelgebirge auswirkt (Schneefall).

In der Frühe und am Vormittag nimmt der Wind weiter ab. Es sind nur noch in höheren Lagen der östlichen Mittelgebirge und auf den Alpengipfeln warnrelevante Böen zu erwarten.

Im Erzgebirge und Zittauer Gebirge sowie am ostbayerischen Alpenrand schneit es oberhalb von etwa 700 Metern längere Zeit. Dabei können in den Kammlagen des Erzgebirges sowie teilweise auch in den Alpen bis zum Abend über 700m nochmals über 5 cm Neuschnee zusammenkommen.

Durch den stark böigen Wind ist mit Verwehungen zu rechnen.

In der Nacht zum Donnerstag lässt der Schneefall in den östlichen Mittelgebirgen und am Alpenrand nach. Im übrigen Deutschland ist verbreitet mit Nebel zu rechnen.

Am Donnerstag bleibt es zum Teil ganztägig bedeckt oder trüb durch Nebel bzw. Hochnebel. Besonders an den Nordseiten der westlichen Mittelgebirge, weiter nach Süden hin sowie in den Hochlagen der meisten Mittelgebirge scheint längere Zeit die Sonne.

Die Temperatur erreicht Höchstwerte zwischen 1 und 6 Grad, bei zähem Nebel oder Hochnebel nur um -1 Grad. Der Wind weht überwiegend schwach, im Norden aus südlichen bis westlichen, sonst aus östlichen Richtungen.

Über Angelo D Alterio 4298 Artikel
Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter/Meteorologe bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH und beim regionalen Wetterdienst WetterauwetterTV Meine Spezialgebiete sind neben allgemeinen Unwetterwarnungen, Sturm und Orkan Vorhersagen. Des Weiteren arbeite ich als Medienmeteorologe für regionale Radiosender. Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel.