++ Live Ticker zum Sturmtief Fabienne am Sonntag ++

Aktualisiert am : by Markus Bensing

Hier ist unser Live-Ticker für die Sturm/Orkanlage am Sonntag den 23.09.2018. Wir informieren euch hier fortlaufend über neue Modellberechnungen, Entwicklungen, aktuelle Ereignisse und Meldungen von unseren UWA Wettermeldern. Wir begleiten euch von jetzt an durch die Sturmlage und geben bei bestehenden Gefahren Warnungen & Tipps.

 

 

Wir haben hier ein paar wichtige Links für euch vorbereitet:

 

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TICKER BEENDET!


Update: Sonntag 23.09.2018  21:58

Die Kaltfront von Tief FABIENNE verabschiedet sich nun langsam aber sicher in die Schweiz und Österreich. Es gab nochmal einige schwere Sturmböen im Bereich der Front. Leider sind heute viele Schäden zu Stande gekommen.

Wir wünschen für alle Betroffenen nur das Beste.

Damit verabschieden wir uns für heute und beenden den Live-Ticker.

Wir hoffen, Sie haben sich bei uns gut informiert gefühlt.

Tschau!


Update: Sonntag 23.09.2018  20:50

ACHTUNG MÜNCHEN!!! Gleich geht’s rund.

Die Kaltfront erreicht in diesen Minuten die Landeshauptstadt Bayerns!

Oktoberfestbesucher bitte nun Obacht!

Beim Durchzug sind schwere Sturmböen oder sogar orkanartige Böen bis 110 km/h möglich!


Update: Sonntag 23.09.2018  19:55

Mit Durchzug der Kaltfront wurden weiterhin Orkanböen und orkanartige Böen gemessen:

Messwerte 19 Uhr:

  • Niederstetten 122 km/h (BW)
  • Fichtelberg 119 km/h (SN)
  • Hornisgrinde 113 km/h (BW)
  • Lichtentanne 106 km/h (SN)
  • Feldberg 104 km/h (BW)
  • Stötten 102 km/h (BW)

Messwerte letzte 30 Minuten:

  • Weiden 107 km/h (BY)
  • Feldberg 106 km/h (BW)
  • Altmühlsee 104 km/h (BY)

 

Die Kaltfront hat nun eine etwas zerklüftete Struktur, bleibt aber weiterhin gefährlich, besonders auch noch für das Oktoberfest in München ab ungefähr 21 Uhr.


Update: Sonntag 23.09.2018  19:12

Weitere Schadensmeldungen erreichen uns unter anderem aus 09366 Stollberg in der Nähe von Chemnitz. Unsere UWA Wettermelderin Melanie Bang hat diese furchtbaren Eindrücke eingefangen.


Update: Sonntag 23.09.2018  18:30

ACHTUNG: Kaltfront wellt zunehmend aus!!!

Die Kaltfront mit teilweise heftigen Fallböen hat nun den Norden Baden-Württembergs und Bayerns fast passiert. In Würzburg wurde eine heftige Orkanböe von 137 km/h gemessen! Die Kaltfront bleibt weiter sehr gefährlich!

Im aktuellen Radarbild sehen wir zunehmendes Auswellen und Ausbeulen der gesamten Linie! Dies begünstigt zum Einen starke Gewitterfallböen und zum anderen an den Wellpunkten auch das Tornadopotential. Weiterhin sind in den Radardaten auch immer wieder sehr starke Rotationen des Aufwindbereichs beobachtbar.

Wir gehen mit dem stärksten Potential momentan in 2 Segmenten aus. Diese sind im Radarbild makiert.

Es muss mit orkanartigen Böen um 110 km/h und lokalen Orkanböen über 120 km/h gerechnet werden. Der Frontdurchgang passiert plötzlich und schnell innerhalb von 15-20 Minuten. Suchen Sie in dieser Zeit Schutz.


Update: Sonntag 23.09.2018  17:53

Leider erreichen uns auch eine Menge Schadensbilder, wie hier von unserem UWA Wettermelder Larry Pinoy aus Aschaffenburg.

 


Update: Sonntag 23.09.2018  17:34

Unser Ausblick auf die Nacht:

Es kann besonders in Bayern und Baden-Württemberg mit der Kaltfront noch ordentlich zur Sache gehen. Sie wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach NICHT abschwächen, sondern eher vielleicht sogar noch einen Ticken stärker werden. Das zeigt auch die Windböen-Vorhersage mit lokalen Potential für Orkanböen 22 Uhr. Nicht örtlich für voll nehmen, sondern das Potential sehen.

Menschen auf dem Oktoberfest, die zu dieser Zeit noch dort sind sollten sich darauf vorbereiten.

 


Update: Sonntag 23.09.2018  16:45

Unsere Kaltfront organisiert sich immer stärker. Die zugehörige Starkregenschauer-/Gewitterlinie ist fast komplett vom Saarland bis nach Thüringen geschlossen und wellt ein wenig herum. Wenn sich diese Wellen noch mehr ausprägen, spricht man von einem sogenannten Line Echo Wave Pattern. In diesem ist die Gefahr von gefährlichen Gewitterfallböen noch einmal deutlich erhöht.

Auch besteht dann an den Wellpunkten durch die lokale Winddynamik erhöhtes Tornadopotential.

Weiterhin besteht die Gefahr von schweren Sturmböen und lokal orkanartiger Böen.

Im Saarland wurde beim Durchgang der Kaltfront eine schwere Sturmböe von 91 km/h und in Rheinland-Pfalz im Vorfeld der Kaltfront an der Wetterstation Weinbiet eine orkanartige Böe 113 km/h gemessen.

Bitte verfolgen Sie die Kaltfrontlage genau.

 


Update: Sonntag 23.09.2018  15:58

ACHTUNG: Geschlossene Schauerlinie an der Kaltfront!!!

Die Kaltfront ist nun so stark, dass sich aktuell eine geschlossene Schauerlinie mit eingelagerten Gewittern in Rheinland-Pfalz gebildet hat! Beim Durchgang dieser Linie muss mit orkanartigen Böen um 110 km/h gerechnet werden. Ganz vereinzelt sind auch Orkanböen um die 120 km/h möglich! Damit einhergehend ist auch kurzer heftiger Platzregen.

In den stärksten Schauern und Gewittern konnte in den Radardaten immer wieder Rotation des Aufwindbereiches festgestellt werden. In dieser Schauerlinie ist die Tornadogefahr erhöht!

Die Kaltfront wird im weiteren Verlauf das Saarland, südliche Rheinland-Pfalz und südliche Hessen erreichen!


Update: Sonntag 23.09.2018  15:05

Das zugehörige Regenband (1. Karte) liegt nun komplett quer über Deutschland und immer wieder ist der Niederschlag schauerartig verstärkt. Während im Süden (Warmsektor des Tiefs) bei meist aufgelockerter Bewölkung 20-25° C erreicht werden, wird sich die Kaltfront ab 16 Uhr zunehmend formieren und Rheinland-Pfalz und das Saarland erreichen (2. Karte).


Update: Sonntag 23.09.2018  14:09

Immer mehr Warnungen kann man auf unserer Warntabelle nun erkennen. Und ganz rechts gibt es sogar eine Warnung vor leichtem Schneefall. Dieser trifft auf die Alpenregion zu ab einer Höhe von 1500 Meter kann in der Nacht zum Montag Schnee fallen. Auch Tornados sind heute möglich ! Und warum das so ist könnt ihr hier lesen „Warum heute Tornados an der Kaltfront möglich sind – Unwetter Spezial!


Update: Sonntag 23.09.2018  13:09

Besonders Gefährlich wird die Situation direkt beim Durchgang der Kaltfront ! Dort können orkanartige Böen entstehen. Ebenfalls besteht die Gefahr von heftigen Gewittern.

 

Update: Sonntag 23.09.2018  12:52

Der einsetzende Regen bringt nun auch große Entspannung für den Moorbrand  in Meppen. Rund 1.680 Fußballfelder, so groß ist die Moorfläche, die auf dem Raketentestgelände der Bundeswehr in Meppen brennt. Wann die 1.200 Hektar gelöscht sein werden, ist unklar, da unterirdische Glutnester und Munitionsreste die Arbeit erschweren. Unser XXL Radar zeigt den Regen aktuell über diesem Gebiet.


Update: Sonntag 23.09.2018  12:25

Tief FABIENNE nähert sich nun so langsam Deutschland und macht sich mit den ersten stärkeren Regengebieten im Nordwesten bemerkbar – in unserem HQ RadarHD sehr schön nachvollziehbar.

In einem breiten Streifen von West nach Ost kommen bis 1 Uhr nachts mehr als 20l/m² an Niederschlag zusammen und vereinzelt in einem dünnen Streifen mehr als 40l/m². Das sollte die andauernde Dürre-Situation zumindest in diesen Regionen deutlich mindern.

Der Norden geht allerdings wieder mal fast leer aus.

 


Update: Sonntag 23.09.2018  11:20

Auch der Regen wird heute eine große Rolle spielen. Vor allem an der Nordseite des Tiefs kann es längere Zeit ergiebig regnen. Die Modelle rechnen aktuell zwischen 40 und 60 Liter in 24 Stunden. Wenn man bedenkt, was in den letzten 3 Monaten gefallen ist…..


Update: Sonntag 23.09.2018  10:15

Unser Kollege Udo Karow hat soeben den  Warnlagebericht für den heutigen Tag publiziert. Wo erwarten wir heute den schwersten Sturm ? Dies könnt ihr hier lesen.


Update: Sonntag 23.09.2018  09:15

Die ersten schweren Sturmböen gibt es aktuell im Schwarzwald. Dies sind die Vorboten von Sturmtief Fabienne. Auf den Gipfel des Schwarzwaldes auch Orkanböen möglich.


 

Update: Sonntag 23.09.2018  08:15

Hier sieht man auf dem CosmoD2 Modell eines der Dinge die das Wetter gefährlich machen. Eine Schauerlinie  die an der Kaltfront entsteht. Gerade in diesem Bereich kann es zu orkanartigen Böen und schweren Gewittern kommen.


Update: Sonntag 23.09.2018  07:30

Wir haben mal grob eine Karte erstellt wo sie heute mit dem heftigsten Wind rechnen müssen. Los geht es wohl am Mittag in Rheinland Pfalz und im Saarland. Später übergreifend auf Baden Württemberg und Hessen (Mittelhessen und Südhessen) Thüringen und Bayern. So wäre das Szenario nach jetziger Modelllage. Vergessen sollte man auch den Regen nicht, der an der Nordflanke des Tiefs entsteht. Dabei kann schon einiges vom Himmel fallen.


Update: Sonntag 23.09.2018  06:30

Guten Morgen zu einem neuen Update zum heute bevorstehenden Sturmtief Fabienne. Wie schon angedeutet sind die meisten Modelle  dem Europäischen Modell ECMWF gefolgt und rechnen den Sturm jetzt nördlicher. Nun ist auch das Rhein Main Gebiet mit in den Focus geraten. Die Windgeschwindigkeiten werden nach wie vor zwischen 80 uns 100 km/h berechnet. In Anbetracht der Tatsache das die Bäume noch voll im Laub stehen könnte da der ein oder andere Baum umfallen. Wir halten euch weiter auf dem laufenden

 


Update: Samstag 22.09.2018  20:30

Die neue Modellrechnung von ECMWF ist nun eingetroffen. Das Modell rechnet den Sturm jetzt wieder etwas nördlicher. Somit wäre das komplette Rhein Main Gebiet betroffen. Alle anderen Modelle bleiben vorerst bei ihrer südlichen Variante. Morgenfrüh geht es weiter mit neuen Modellläufen.


Update: Samstag 22.09.2018  20:15

Auf dem Modell Max. Radarreflektivität sieht man die Schauerlinie an der es morgen besonders gefährlich werden kann. In diesem Bereich der Kaltfront können sich schwere Gewitter und orkanböen bilden. Wir warten jetzt noch auf das nächste Update gegen 21.00 Uhr des Europa Modell ECMWF . Morgen geht es dann weiter mit dem Live Ticker !


Update: Samstag 22.09.2018  19:05

Aktuell kommen die ersten Regenfälle von Westen her nach Deutschland. Auch in der Nacht regnet es in einigen Landesteilen weiter. Dazu das aktuelle Regenradar und die Karte Signifikantes Wetter mit dem weiteren Verlauf der Regenfälle. Nutzen sich auch unser Zoombares Regenradar 


Update: Samstag 22.09.2018  18: 20

Vor allem auf der Nordflanke des Tiefs kommt in kurzer Zeit sehr viel Regen zusammen. Das CosmoD2 rechnet derzeit mit 40 bis 60 Liter in 24 Stunden. Damit dürfte die Waldbrandgefahr in diesen Regionen erste einmal gebannt sein.


Update: Samstag 22.09.2018  17: 38

Auf unserer Webseite erhalten Sie alle Informationen zum Sturm Fabienne. Nutzen Sie dazu unseren Reite „Sturmwarnungen“ sie erhalten in Echtzeit alle aktuellen Warnungen über Sturm und Orkan. Dort finden Sie auch die neusten Windberechnungen der Modelle


Update: Samstag 22.09.2018 

Am morgigen Sonntag beschäftigt uns ein neues Sturmtief das aktuell südlich von Irland liegt. Es zieht bis Sonntag weiter nach Belgien um uns dann von West nach Ost zu überqueren. Auf seiner Südflanke wird sich ein deutlicher Druckunterschied aufbauen zwischen Tiefkern und dem Alpenraum was sich dann beim Wind bemerkbar machen wird. Zudem kommt es zunächst zu einer deutlichen Warmluftzufuhr bevor dann eine markante Kaltfront aufzieht.Dabei kann es dann zu Schauer und Gewittern kommen und auch eine Squalline ( Schauer-Gewitterlinie ) ist nicht auszuschließen. Dabei kann dann mittels vertikalem Impulstransport der Höhenwind herabgemischt werden und es kann selbst in den Niederungen schwere Sturmböen geben. Orkanartige Böen sind nicht auszuschließen.

Was sagen die aktuellen Modelle ?

Die Modelle pendeln sich langsam aber Sicher auf die südliche Variante ein. Dabei steht die Südseite des Tief mit Sturm im Focus. Nach jetzigem Stand wären vor allem Rheinland Pfalz und das Saarland. Südhessen, Baden Württemberg und Bayern betroffen. Auf der Nordflanke kommt es zu unwetterartigen Regenmegen die in 24 Stunden bei 50 bis 70 Liter liegen.

Das CosmoD2 Modell rechnet alle 3 Stunden ein neues Update. So sieht  aktuell die mögliche Sturmlage am Sonntag in der Modellrechnung aus. Von Südwesten trifft das Sturmfeld auf Rheinland Pfalz dann auf Hessen, später auf Baden Württemberg und Bayern. Dabei sind Windgeschwindigkeiten aktuell von 75 bis 95 km/h möglich. Bei Durchzug der Kaltfront besteht die Gefahr von orkanartigen Böen die deutlich über der 100 km/h liegt. Wir möchten darauf Aufmerksam machen, das diese Variante eine von mehreren ist. Da dieses Szenario sich aber immer mehr durchsetzt haben wir uns für das CosmoD2 Modell entschieden.

Auf der Nordflanke des Tiefs gibt es heftigen Regen

An der Nordflanke des Tiefs besteht die Gefahr von heftigen Regenfällen. Aktuell werden in 24 Stunden zwischen 50 und 60 Liter gerechnet. Dabei besteht die Gefahr von örtlichen Überflutungen.

Auch Gewitter sind ein Thema

Wie wir auf der aktuellen Rechnung des Signifikanten Wetter erkennen, wird im Vorfeld der Kaltfront auch Gewitter ein Thema sein. Dabei können gefährliche Orkanböen entstehen.

Wir halten Sie ab sofort auf dem laufenden. Sobald es neue Updates der Modelle gibt melden wir uns zurück. Bitte verfolgen Sie unseren Liveticker mit Aufmerksamkeit.

Über Angelo D Alterio 3674 Artikel
Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH. Meine Leidenschaft ist die Meteorologie. Meine Spezialgebiete sind neben Unwetterwarnungen, auch Marketing, Medienmeteorologie und Produktmanagement . Geboren in den 1970er Jahren im hessischen Bad Vilbel